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Die Limiten aufgedeckt

Gegen Basel U21 wurden dem FC Münsingen die Limiten schonungslos aufgedeckt. Die chancenlosen Aaretaler verloren 1:3.

Es ist der erste Dämpfer in der noch jungen Saison für den FC Münsingen. Nach den zuletzt erfreulichen Wochen mit der Qualifikation für die erste Cuphauptrunde (gegen Aarau) verloren die Aaretaler im zweiten Meisterschaftsspiel gegen Basel U21 1:3. Wie bereits zum Saisonstart vor zwei Wochen, als das Feuz-Team beim Nachwuchs des FC Zürich ein 1:1 erreichte, trafen die Münsinger gestern erneut auf eine äusserst spielstarke Equipe. Die vorwiegend 19-jährigen Profis vom Rheinknie waren technisch wie erwartet deutlich überlegen, sie agierten aber enorm ineffizient. Ein perfekt vorgetragener Konter über vier Stationen (21.) und ein (streng gepfiffener) Penalty (31.) brachten Münsingen aber dennoch früh mit 0:2 in Rückstand. Der zu Beginn sichtlich enervierte Trainer Kurt Feuz reagierte und vollzog bereits in der ersten Halbzeit zwei Wechsel. «Wir sind zu Beginn Spalier gestanden. Uns unterliefen unglaublich viele individuelle Fehler», analysierte Feuz, der während der Pause und nach Spielschluss deutliche Worte an sein Team richtete. Seine Pausenpredigt verfehlte die Wirkung nicht: Münsingen spielte nach dem Seitenwechsel taktisch und kämpferisch zunächst etwas besser und kam durch den 2-Meter-Hünen Martin Bielik in der 53.Minute zum Anschlusstreffer. Nach Mumenthalers Platzverweis (68.) reduzierte sich die Hoffnung auf Punktezuwachs jedoch auf ein Minimum. Mit einem übermotivierten Einsteigen in der Platzmitte erwies er seiner Equipe einen Bärendienst. «Unsere Limiten wurden deutlich. An der Niederlage gibt es nichts zu beschönigen, wir haben heute nicht klug agiert», sagte Feuz. «Aber gegen Basel werden noch viele Mannschaften Schwierigkeiten bekunden.» Verstärkung von YB Temporäre Verstärkung erhält Münsingen von YB: Torhüter Remo Burri, die Nummer zwei des Berner U21-Teams, stösst per sofort zum Feuz-Team. Er wird den verletzten Lars Müller ersetzen, der sich von seinen Innenbandproblemen allerdings erfreulich gut erholt. Gegen die Basler hütete Moritz Kocher das Tor; den erst 20-Jährigen traf an den Gegentreffern keine Schuld. Vor dem Cupschlager gegen Aarau stehen noch vier Meisterschaftsspiele auf dem Programm. «Es ist jetzt wichtig, dass wir uns noch nicht mit dem FC Aarau befassen», stellte Feuz klar. Philipp Rindlisbacher>

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