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Die letzte Konsequenz fehlte

Erknorzter 26:25-Sieg: Im Kantonalderby waren die NLA-Handballer von GC Amicitia nur um ein Tor besser als die Lakers Stäfa.

Von Deborah Bucher GC Amicitia hat den Aufsteiger aus Stäfa in dieser Saison bislang einmal nach Belieben dominiert (38:20) und einmal mehr oder weniger ungefährdet bezwungen (31:28). In der zweiten Begegnung der Abstiegsrunde schmolz die Differenz auf ein Tor, obschon in der Tabelle eine Zäsur von 14 Punkten zwischen den zwei Teams liegt. Auch wenn das 26:25 in der Saalsporthalle eine hauchdünne Angelegenheit suggeriert, winkt GC-Trainer Urs Mühlethaler ab. «Wir hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle, waren aber nicht imstande, den Gegner entscheidend zu distanzieren», resümierte er. Nach der Pause (14:12) verschafften sich die Einheimischen etwas Luft und erhöhten den Vorsprung auf fünf Treffer. «Doch in der Folge agierten wir im Abschluss wieder zu wenig konsequent und zu wenig clever», beobachtete Sportchef Walter Müller. Dem Aussenseiter dagegen fehlte das Kämpferherz, um mit einer Überraschung kurzfristig der Abstiegszone zu entkommen. Kein russisches Roulette Unter Berücksichtigung zweier Aspekte zeigte sich Mühlethaler sehr zufrieden mit der Leistung seiner Spieler. Da er die Vorbereitung auf die kommende Saison jetzt schon mächtig forciert, liess er in den letzten beiden Wochen 26 Stunden trainieren. «Entsprechend fehlte uns die Spritzigkeit», folgerte er. Zusätzlich auf dem Zahnfleisch laufen die Nachwuchskräfte Stefan Freivogel, Luca Spengler, Roman Sidorowicz und Sharr Ramadani. Das Quartett bestreitet ein Doppelpensum und musste am Samstag im Anschluss auch noch mit der NLB-Equipe auflaufen. Als zweiter Punkt nennt Mühlethaler den Lernprozess, den er der jungen Garde in dieser bedeutungslosen Meisterschaftsphase ermöglichen will. Dabei muss er seinen ungestümen Spielern noch austreiben, dass eine Partie nicht im Stil eines russischen Roulettes angegangen werden kann.

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