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Die ersten Steinkrebs-Jungtiere sind bereit

Rolf Schatz kann gezüchtete Steinkrebse erstmals aussetzen.

Von Ev Manz Langnau – Gut ein Jahr ist vergangen seit der Paarung von Rolf Schatzs Steinkrebsen. Der Vizepräsident des Fischer-Vereins Thalwil war damals bereits überglücklich, dass es überhaupt zur Begattung seiner Zuchttiere gekommen war. Nun aber hat er sein Ziel erreicht: Von 20 Muttertieren sind 378 junge Steinkrebse so weit gereift, dass sie ausgesetzt werden können. Noch sind sie erst 1½ Zentimeter lang; bis sie ausgewachsen sind, dauert es noch drei Jahre. Gestern trug Rolf Schatz seine jungen Zuchttiere zum Gontenbach, um sie in die freie Natur zu entlassen – zum ersten Mal in der Schweiz. Der Gontenbach scheint Schatz dafür ideal: Das Gewässer ist nicht im Einzugsgebiet von allzu viel Siedlungswasser, was die Existenz von Steinkrebsen gefährdet. Doch auch so weiss Schatz um die Überlebenschancen seiner Tiere. «Es wird einige treffen, denn Steinkrebsjunge sind von Forellen sehr begehrt.» Mit 1½ Zentimetern sind die 378 Steinkrebsjungen gross genug für die freie Natur. Foto: Sabine Rock

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