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Die Chilbi trotz strömendem Regen geniessen

Am Samstag liessen sichdie Chilbibesucher in Richterswil trotz des schlechten Wetters nicht die Laune verderben.

Richterswil. - Am Eröffnungstag der diesjährigen Richterswiler Chilbi ist das Wetter niemandem wohlgesonnen. Viele müssen stundenlang im strömenden Regen ausharren. So etwa Isaac Adrian, der sich vom frühen Nachmittag an bis in den späten Abend pausenlos darum bemüht, doch noch ein paar Gäste auf seine Bahn zu locken. «Es kommen viel weniger Besucher, wenn es regnet. Deshalb ist es ein bisschen langweilig», sagt er. «Aber wegen der wenigen Tropfen gleich schliessen, kommt nicht in Frage. Die Kinder kommen bei jeder Witterung gerne.» Dass Kinder weniger beim Wetter empfindlich sind als Erwachsene, können Sandra Bucher und Matthias Wehrli bestätigen. Sie sind nur wegen ihrer Kinder hier. Während die beiden im Regen stehen und warten, geniessen Lea, Yael, Finn, Tian und Tim die Attraktionen auf dem Gelände. Mutter und Oma überreden Auch der zwölf Jahre alte Nicholas Dykeman muss seine Oma aus Kanada und seine Mutter zum Bahnenfahren bewegen. «Während der Fahrt fühlt sich der Regen etwas unangenehm im Gesicht an», meint er. «Aber dafür hat man das Gefühl, viel länger auf der Bahn zu sein, wenn keine anderen Leute drängeln.» Nicholas lässt sich vom schlechten Wetter nicht die Laune verderben, sondern schaut sich einfach für den nächsten Tag all die bunten Buden genau an. Denn er hofft auf besseres Wetter, damit er dann mit seinen Freunden wiederkommen kann. Mit seinen Freunden, Lorenzo Viglietto und Olivia Künzle, ist Paolo Oscarini hier. «Für einen guten Richterswiler gehört mindestens ein Chilbibesuch pro Jahr dazu», finden die drei. Ausserdem sind sie lieber hier als an der Street Parade, weil man im beschaulichen Richterswil weniger Angst vor der Schweinegrippe haben muss. «Mit toller Musik, guten Freunden und ein klein wenig Alkohol kann man jedes Wetter erträglich machen», denken sie. Die entsprechenden Getränke können die Chilbigänger an Ständen und Festzelten kaufen. In einem dieser Zelte sitzt Rita Gartmann und geniesst den Feierabend mit ihrem Mann Alfred Weilenmann. Sie hat heute an der Bar und im Service gearbeitet. Begleitet werden die beiden von ihrer Freundin Verena Strickler. Auch sie arbeitet manchmal an der Chilbi. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung bemerkt sie, dass viele altbekannte Gesichter ausbleiben und es nicht ein so grosses Kommen und Gehen wie üblich ist. Doch egal wie unterschiedlich die Besucher am ersten Tag mit der Wetterlage umgehen - eines haben sie gemeinsam: Sie versuchen das Beste aus der Situation zu machen und hoffen, dass in den nächsten Tagen auch mal die Sonne scheint. Lorenzo Viglietto (l.), Olivia Künzle, Paolo Oscarini.

Sandra Bucher und Matthias Wehrli mit ihren Kindern Tian (l.), Tim, Finn, Yael und Lea. Verena Strickler (l.), Alfred Weilenmann, Rita Gartmann. Bahnbetreiber Isaac Adrian. Nicholas Dykeman.

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