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Die bürgerliche Emilia Galotti

TippWinterthur Nach der Theatersportvariante «Emilia Galotti» ist nun Lessings bürgerliches Trauerspiel zu sehen. Die Aufführung entstand in Koproduktion zwischen dem Staatstheater Stuttgart und dem Theater Winterthur in der Regie von Barbara-David Brüesch. Hettore Gonzaga, Prinz von Gustalla, liebt zwar nicht seine Geliebte, die Gräfin Orsina, und auch nicht die Prinzessin von Massa, der er versprochen ist, sondern «die vorzüglichste Schönheit der Stadt», die bürgerliche Emilia Galotti. Diese Liebe, die den Prinzen von seinem ihm leidigen Alltag ablenkt und zur Handlung treibt, ist der Ausgangpunkt für «Emilia Galotti». Emilia soll, zur Freude ihrer Eltern, den angesehenen Grafen Appiani ehelichen. Dass ihr dieses Glück nicht vergönnt ist, liegt nicht nur am Prinzen und an der von seinem ehrgeizigen Handlanger Marinelli initiierten Intrige gegen die anstehende Hochzeit. Vielmehr trägt auch die eifersüchtige Gräfin Orsina ebenso zum Tode Emilias bei wie deren Vater Odoardo, der am Ende den Tod seiner Tochter vorzieht, anstatt zu riskieren, dass ihr und sein Leben mit Schande und Laster befleckt werden. Theater Winterthur, 20 Uhr.

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