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Der lange Atem der Nicola Spirig

Dank eines starken Finishs sicherte sich die Triathletin in Budapest WM-Silber.

Von Christian Brüngger Für Nicola Spirig waren 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 9,8 km Laufen bloss eine intensive Vorermüdung. Dann erst begann das Rennen zum Abschluss der siebenteiligen WM-Serie beim Final in Budapest so richtig. Denn Spirig war als Fünfte des Zwischenklassements gestartet, musste also mindestens zwei vor ihr liegende Gegnerinnen überholen, wenn sie sich noch auf das WM-Podium kämpfen wollte. An der Spitze lief die australische Olympiasiegerin Emma Snowsill, die nach einem schwierigen Jahr keine Aussichten auf einen Toprang im Gesamtklassement mehr hatte, auf den finalen 10 Laufkilometern ein einsames Rennen. Dahinter stürmten mit der wertungsführenden Emma Moffatt (Au), Lisa Norden (Sd/3.), Helen Jenkins (Gb/4.) sowie Spirig vier Medaillenkandidatinnen auf die Zielkurve zu. Spirig, die starke Sprinterin, musste sich dabei nur von Moffatt schlagen lassen, überholte als Dritte aber Norden und Jenkins und gewann WM-Silber. Als erste Schweizer Triathletin klassierte sie sich an einer WM über die olympische Distanz in den Top 3 – und durfte sich in der Randsportart Triathlon über einen Zahltag von 58 000 Dollar freuen. Stark war auch der Walliseller Sven Riederer: Als Achter rückte er noch auf Platz 7 in der WM-Wertung vor. Nicola Spirig.

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