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Der Bruchbach schluckt einen Teil der Strasse

Der Wasserbauplan für

Der Bruchbach in Fraubrunnen beschäftigt die Behörden und die Bevölkerung seit Jahren. Der Bachlauf sollte saniert und renaturiert werden. Doch während die Planer noch Entwürfe erarbeiteten, schaffte die Natur 2007 neue Fakten. Im Raum der Möbelfabrik trat der Bach während eines Unwetters über die Ufer und überschwemmte das umliegende Land. Notmassnahmen drängten sich auf. Heute sind diese Massnahmen umgesetzt, und das Wasser kann sich in einem teilweise renaturierten Bachbett seinen Weg Richtung Emme bahnen. Etwas weniger schnell ging es mit der Planung des restlichen Bachlaufes voran. Auf der Höhe des Bruchbachweges – er präsentiert sich als geteerte Strasse – waren die Landbesitzer nicht bereit, der Gemeinde ein bis drei Meter Land zu verkaufen. Weg soll schmaler werden Andere Lösungen mussten gesucht werden, wie die zuständige Gemeinderätin Regula Furrer an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung erklärte. Dass das Bachbett saniert werden müsse, sei jedoch unbestritten. Furrer machte den Anwesenden klar, dass Bund und Kanton sich nur mit 60 und mehr Prozent an den Kosten beteiligen, wenn das Wasser sich wieder einen natürlicheren Lauf verschaffen kann. Und sie präsentierte der Gemeindeversammlung schliesslich doch noch einen Sanierungsvorschlag: Der Bruchbachweg soll verschmälert werden. Mit dieser Massnahme kann die Gemeinde etwas Land für den Bach frei machen. Der so gefundene Kompromiss bewegt sich an der untersten Grenze für Zahlungen aus dem Renaturierungsfonds. Rasches Handeln gefordert An der Gemeindeversammlung blieben die Sanierungspläne unumstritten. Einzig eine Person sprach sich generell gegen Renaturierungen von Bächen aus. Mehrere Anwesende betonten jedoch, dass der Gemeinderat jetzt rasch handeln solle. Die Umsetzung wegen finanzieller Überlegungen hinauszuzögern sei gefährlich und könne zu weiteren Unwetterschäden führen. Der Souverän genehmigte schliesslich einen Bruttokredit von 2,2 Millionen Franken für die verbleibenden Bauetappen beim Bahnhof und entlang dem Bruchbachweg. Die Gemeinde wird gegen 810000 Franken aus der eigenen Kasse bezahlen müssen, den Rest übernehmen Bund und Kanton. grü >

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