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Das politische Profil Jacqueline Fehr

Die 47-jährige Nationalrätin aus Winterthur steht politisch etwas weiter links als ihre Konkurrentin Simonetta Sommaruga. Das zeigt sich unter anderem daran, dass sie wirtschaftlichen Liberalisierungen (Post, Strommarkt etc.) deutlich skeptischer gegenübersteht als ihre Mitbewerberin. Und dass sie in sozialen Fragen wie etwa der Erhöhung des Rentenalters weniger kompromissbereit ist als die Bernerin. Umgekehrt gilt Fehr in gesellschaftlichen Fragen als liberaler. Sie tritt zum Beispiel dezidiert für die Entkriminalisierung des Drogenkonsums ein und befürwortet im Unterschied zu Sommaruga die aktive Sterbehilfe. Sehr ähnlich sind sich die beiden Bundesratskandidatinnen der SP im Stil: Beide ziehen die überparteiliche Kompromisssuche dem dogmatischen Beharren auf der eigenen Position vor. Bei Fehr äussert sich dies zum Beispiel darin, dass sie sich als eine Massnahme zur weiteren Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur auch höhere Billettpreise vorstellen kann. (fri)

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