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Chläuse ziehen Besucher an

Rekordaufmarsch beim Adventsplausch und Chlauseinzug in Richterswil: Das Fest fand erstmals am Samstagnachmittag statt.

Von Ueli Zoss Richterswil – Die Treicheln sind von weit her zu hören. Die «Haaggeri» aus Samstagern sind am Bahnhof Richterswil angekommen und ziehen in Richtung Dorfplatz. Die Gruppe ist vom Detaillistenverein Richterswil eingeladen worden, mit ihren Kuhglocken am Adventsplausch dem Chlauseinzug Geleit zu geben. Um 16.30 Uhr, eine halbe Stunde nach dem offiziellen Beginn des Adventsplauschs, haben sich die ersten Schaulustigen auf dem Dorfplatz eingefunden. «Ich bin gespannt, wie viele kommen werden», sagt Max Brunschweiler, der Patron des Restaurants Freihof, der vor und in seinem Gasthof für das leibliche Wohl der Besucher sorgt. «Wir mussten vielen Leuten in Erinnerung rufen, dass das Fest erstmals am Samstag vor dem 1. Advent stattfinde und nicht am Sonntag», sagt sein Sohn André, der Glühwein und Punsch ausschenkt. Wie die meisten Ladenbesitzer im Zentrum hat Maya Lüthy, Inhaberin der gleichnamigen Papeterie, ihr Geschäft geöffnet und betreut Kunden, die sich zu einer Art Shoppingtour durch Richterswil aufgemacht haben. Schliesslich vermeldet sie einen Rekord für den Adventsplausch: Ihre Schwester organisiert den Sternenkinderumzug. Und sie hat ihr gesagt, es würden 52 Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen daran teilnehmen. «So viele wie noch nie.» Das habe sicher damit zu tun, dass es spannender sei, in der Dämmerung loszuziehen als am Sonntagnachmittag. Der Samstag wird bevorzugt An der Poststrasse stehen die Leute Schlange, um heisse Schokolade zu kosten. Ladenbesitzer Edward van Egmond, Präsident des Detaillistenvereins Richterswil, ist zufrieden: «Am Samstag werden wir mit grosser Wahrscheinlichkeit festhalten.» Um 17 Uhr, beim Start des Chlauseinzugs, macht es den Anschein, als hätte sich ganz Richterswil eingefunden. Es herrscht ausgelassene Stimmung. Alle stehen Spalier für den Umzug. Dann schreiten Samichläuse, ihre Schmutzli und Engel voran, dahinter folgt der Sternenmarsch der Kinder. Die «Haaggeri» geben wie erwartet den Ton an.

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