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Brände löschen – einst und heute

Die Feuerwehr Forst-Längenbühl feierte am Samstag das 30-jährige Bestehen. Mit der alten Spritze demonstrierten die Feuerwehrleute, wie einst ein Feuer gelöscht wurde und wie heute ein Brand bekämpft wird.

Nicht mit Pferden wie früher, sondern mit Manpower wurde der alte Spritzenwagen auf den Schulhausplatz Längenbühl gezogen. Zuerst musste mit den Wassersäcken aus Jute Wasser aus dem Feuerwehrweiher in den Tank mit kaum mehr als hundert Liter Fassungsvermögen gefüllt werden. Vier Männer setzten die Pumpe in Bewegung, bis das Wasser aus den Schläuchen schoss und der Brand bekämpft werden konnte. Natürlich wurden dazu Sprüche geklopft und die Wehrmänner wurden von den Zuschauern – vorwiegend Ehemalige – angefeuert. Schliesslich hiess es «Freiwillige vor». Die Wehrleute wurden, zur Gaudi aller, bei ihrer Knochenarbeit von Zuschauern abgelöst. Sogar der Feuerwehrinspektor Heinrich Gammenthaler zeigte seine Freude an der gelungenen Vorführung an der Feier zum 30-Jahr-Jubiläum vom Samstag. Auch von der Demonstration mit dem Klein-TLF (Tanklöschfahrzeug) war er beeindruckt. Spass beim Löschen Ganz besonders die Kinder waren fasziniert, wie sich der weisse Schaumteppich ausbreitete und das Feuer erstickte. Sie genossen es zudem, einmal Feuerwehrmann und -frau zu sein und mit dem riesigen Schlauch Wasser zur Brandbekämpfung einzusetzen. «Als die Feuerwehren Forst und Längenbühl vor 30 Jahren fusioniert haben, waren sie unter den ersten sich zusammenschliessenden Wehren im Kanton Bern », erklärte Hans-Ulrich Grossniklaus, Chef der Feuerwehren bei der Kantonalen Gebäudeversicherung. In dieser Zeit habe sich viel verändert. «Von den damals rund 400 Feuerwehren mit 40000 Wehrmännern existieren heute noch 240 Wehren mit 18000 Diensttuenden», sagte Grossniklaus. Sie würden heute nur noch am Erfolg im Ernstfall gemessen. 1971 brannte der «Bär» Der zuständige Gemeinderat aus Längenbühl, Kurt Kindler, hielt in seinem Rückblick die beiden grössten Ereignisse fest: 1971 brannte das Restaurant Grizzli Bär und 1972 das Restaurant Bären in Wattenwil. «Die noch grösseren Schadenfälle wurden vom Wasser verursacht, wie kürzlich in Pohlern», erklärte er den Anwesenden. Schliesslich leitete er zum gemütlichen Teil unter dem Motto «Weisch no, denn» über. Verena Holzer >

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