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Bireweggä, Most und eine Lüge

Kolumne Kyra Eggimann* Es war der vierte Tag unserer Schweizdurchquerung. Und es wartete eine besondere Überraschung auf uns. Bei einem Bauernhof hoffte ich, dass es Mittagessen gibt, weil mein Magen schon ziemlich knurrte. Mittagessen gab es keines, dafür aber leckere Luzerner Bireweggä, die uns eine Bauernfamilie gebacken hatte. Dazu gab es feinen Most. Auf dem Hof stand eine Pferdekutsche mit zwei grossen, braunen Pferden. Herr Schilt erklärte uns, dass diese für eine Hochzeitsgesellschaft bereitständen. Das war eine Lüge – die Pferdekutsche war für uns gedacht. Es war eine tolle Überraschung. Nachdem wir aufgestiegen waren, fuhren wir los in Richtung Jägerhütte, wo das Mittagessen auf uns wartete. Natürlich wollten alle mitfahren. Da es jedoch nur wenige Plätze gab, kam es, dass die Kutsche hoffnungslos überladen war. Sogar auf dem Trittbrett standen noch Leute.Nach wenigen Minuten gab der Kutscher das Zeichen zum Wechseln. Diejenigen, die in der Kutsche sassen, mussten nebenhergehen und umgekehrt. Solch kleine Überraschungen motivieren mich zum Weiterlaufen. Bei den meisten wurde die Welle der Motivation nicht unterbrochen. Nach dem Mittagessen marschierten wir tapfer weiter in Richtung Horw. * Eine Richterswiler Sekundarschulklasse durchwandert die Schweiz. Die vierte Etappe führte sie in 7 1/2 Stunden von Sursee nach Horw. Der TA veröffentlicht ihre Wandererlebnisse.

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