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Besucherrekord am US-Car-Meeting

In Volketswil fand das achte US-Car-Meeting statt. 12 000 Besucher erfreuten sich an blitzendem Metall, dröhnenden Motoren und amerikanischen Originalen mit vier Rädern – oder zwei Beinen.

Von Annamaria Ress-Karl Volketswil – Man wähnt sich ein bisschen wie in Amerika, doch eigentlich stehen die Besucher auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Volki-Land. Sie heissen nicht Jake, Henry oder John, sondern Hans, Ruedi und Urs. Blitzendes Metall, dröhnende Motoren, blank geputzte Felgen und sehr viele Selbstdarsteller ziehen die Fans der Ami-Schlitten magisch an. Über den ökologischen Unsinn dieser Fahrzeuge wird hier grosszügig hinweggeschaut. Die Freude am Original herrscht vor. Von detailgetreuen Customs über glänzende Klassiker bis zum ultramodernen Muscle Car ist fast alles vorhanden. Rund 12 000 Besucher bewunderten am Sonntag zwischen knapp 3000 amerikanische Autos aller Marken und Baujahre. Rekordzahlen seien dies seit 2003, dem ersten Jahr des Meetings in Volketswil, teilten die Veranstalter vom Chevrolet Car Club Schweiz am Nachmittag zufrieden mit. Dodge made in Schinznach Ein Autobesitzer aus Kloten hatte die Gelegenheit des sonnigen Sonntags dazu genutzt, seinen orangefarbenen Dodge Challenger Cabriolet mit Jahrgang 1971 noch einmal auszufahren. Rund 3000 Kilometer pro Jahr legt er mit seinem Oldtimer zurück. «Mein Dodge ist einer von 124 aus dieser Serie», informiert er stolz die interessierten Besucher. «Er wurde 1971 in Schinznach zusammengebaut.» Der ehemalige Motorradfahrer interessiert sich schon seit seinem 15. Lebensjahr für die US-Boliden. Er strahlt: «Jetzt gehört dieses Cabi mir, und ich erfreue mich immer daran.» Zur Ausfahrt nach Volketswil wurde er eigentlich von einem Freund ermuntert, der seinen roten Camaro 1969 nebenan parkiert hat. Der Dottiker ist ein erfahrener Aussteller, der schon viele Male nach Volketswil gefahren ist und sein Auto gerne in allen Ecken der Schweiz vorzeigt. In Volketswil geniessen die beiden Aussteller Fachsimpeleien mit anderen Autoliebhabern und amüsieren sich wie viele Besucher über jene, die im Petticoat gekleidet, mit Cowboyhut oder sogar in Lack und Leder übers Gelände streifen. Stephanie Löpfe macht es sich stilecht auf dem 63er-Chevy Impala ihres Vaters bequem. Foto: Christoph Kaminski

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