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Aufräumen für den Neuntöter

Am Samstag haben in Zumikon Freiwillige die Hecken geschnitten, zum Wohle der Natur.

Von Willy Neubauer Zumikon – Der sechsjährige Sebastian wischt sich den Schweiss von der Stirn. Er sägt einen Ast ab, der etwa so dick ist wie sein Arm – Schwerstarbeit. Daneben schleppt sein Vater Äste auf einen Haufen. Unter diesem Haufen wird sich bald neues Leben entwickeln. Weiter oben, im stotzigen Hang, heulen die Motorsägen, schneiden fleissige Helfer mit Heckenscheren das Gehölz zurück. So werden Hecken verjüngt, damit Vögel wie der Neuntöter einen Lebensraum finden. Rund 30 Helfer, Frauen, Männer und Kinder, packen an und helfen mit, die Hecken in der Tobelmüli wieder so herzurichten, dass eine hohe Biodiversität gewährleistet ist. Asthaufen für Zauneidechsen Da steht der neu gewählte Gemeinderat Jürg Eberhard (FDP), Strassen- und Landwirtschaftsvorstand, neben der Hobbykünstlerin, beide mit Heckenscheren bewaffnet, am steilen Bord, das einen Blick nach unten erlaubt wie auf einer Skiabfahrt. Nicht weit entfernt, bearbeiten zwei Buben einen Maschenzaun, der entfernt wird, weil er Kleinsäugern den Zugang zum Unterholz verwehrt. Und etwas weiter weg schleppt Hans von Allmen Äste aus dem Unterholz, die der Motorsäge eines Forstprofis zum Opfer gefallen sind. Von Allmen, Jahrgang 1931, ist einer der rund 30 Helfer, die Handarbeit leisten. Mit dem «Holz-Abfall», den sie zusammentragen, bilden sie Haufen, unter denen Kleintiere wie die Zauneidechse Schutz vor Fressfeinden finden.

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