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Auch Minderjährige waren beteiligt

Der sogenannte «Fall Schmitten» kam im März 2007 an die Öffentlichkeit. Die Polizei begann im November 2006 zu ermitteln, nachdem ein Vater Anzeige erstattet hatte. Mehrere Personen (Erwachsene und Minderjährige) sollen im Sommer 2005 in Schmitten seine damals gut 17-jährige Tochter zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Im Laufe der Untersuchungen kamen weitere Fälle zum Vorschein. So wurde ein noch nicht 15-jähriges Mädchen zur Prostitution gezwungen. Im März 2008 hat das Strafgericht in Tafers sechs involvierte Erwachsene wegen sexueller Handlungen mit Kindern respektive sexueller Nötigung beurteilt. Ein Haupttäter, ein Schweizer mit türkischen Wurzeln, wurde zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von 42 Monaten verurteilt. Der andere Haupttäter, ein Kosovare, erhielt in Abwesenheit eine Freiheitsstrafe von 36 Monaten, davon 12 unbedingt. Ein weiterer Kosovare wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Zwei weitere Angeklagte erhielten Bussen und bedingte Geldstrafen. Ein Angeklagter wurde freigesprochen. Den Opfern wurden zudem Genugtuungszahlungen zugesprochen. Bereits vorher hatte die Untersuchungsrichterin zwei Beschuldigte mittels Strafbefehl zu je 180 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Die in den Fall involvierten Jugendlichen standen im vergangenen März vor der Jugendstrafkammer. Einer erhielt eine unbedingte Freiheitsstrafe von zehn Monaten, einer erhielt acht Monate, davon zwei unbedingt. Vier weitere Beschuldigte erhielten bedingte Strafen zwischen vier Monaten und zwei Tagen. Zudem setzte es Bussen ab.hus>

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