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Andreas Buri eroberte die Herzen im Sturm

Dass es auch als Defensivspieler machbar ist, über zehn Tore zu schiessen, hat Andreas Buri in der letzten Saison bewiesen.

Elf Treffer erzielte Andreas Buri in der letzten Spielzeit. Das ist eine Menge – und eigentlich die Ausbeute eines Stürmers. Alleine: Buri ist nicht Angreifer, sondern Defensivspieler. Der 24-Jährige wurde gar häufig in der Innenverteidigung eingesetzt. Aber selbst das hinderte ihn nicht daran, Tore zu schiessen.Andreas Buri ist überaus torgefährlich – aber auch ziemlich bescheiden. Deshalb begründet er sein üppiges Torkonto mitunter mit Glück. «Mindestens in der Vorrunde hatte ich einen Lauf. Ich konnte praktisch tun, was ich wollte, und erzielte pro Spiel einen Treffer.» Nun mag es ja sein, dass Göttin Fortuna Buri eine treue Begleiterin gewesen ist. Nicht von der Hand zu weisen sind aber auch Abschluss- und Kopfballstärke des Berners. Buri glaubt, einen weiteren Grund zu kennen: «Ich schaue den Stürmern zu und weiss, wo sie wann stehen. Ich habe dadurch einen Torriecher entwickelt.» In der Tat versteht es Buri, sich bei Standardsituationen richtig zu platzieren. Manche Freistösse tritt der Linksfuss gleich selber. Und auch so hat er letzte Saison getroffen.Der Münsinger, das bestreitet niemand, hat den FC Spiez erheblich verstärkt, als er im Winter der Saison 2007/08 vom damaligen 3.-Liga-Verein FC Konolfingen zu den Oberländern gestossen ist. Doch auch mit dem Defensivspieler und Goalgetter in Personalunion hat Spiez beide Male den Aufstieg nicht realisiert. Diesmal soll Rang eins nicht nur temporär belegt, sondern auch gehalten werden. Buri selbst spricht von einer Klassierung «ganz oben, in den Top-3». Aber dass der Aufstieg in die interregionale 2. Liga gelingen soll – das stellt er nicht in Abrede. Und das ist offenbar auch ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. «Es ist interessant geworden, interregional zu spielen.»Spiez wird in der neuen Saison in einem 3-5-2-System agieren. Buri ist eine zentrale Rolle im Mittelfeld zugedacht. «Ich werde mich offensiv stärker entfalten können.» In den Testspielen hat er seine Torgefährlichkeit unterstrichen. Die Konkurrenz ist gewarnt. Adrian Horn>

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