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Alt Bundesrat Deiss ist heiss aufs UNO-Präsidium

Die Schweiz bewirbt sich mit alt Bundesrat Joseph Deiss erstmals für das

Die Schweiz hat den Freiburger CVP-Politiker als Kandidaten für das Amt ins Rennen geschickt, wie das EDA gestern eine Meldung von «NZZ online» bestätigte. Der Bundesrat habe Joseph Deiss der westeuropäischen Staatengruppe Weog als Kandidaten vorgeschlagen, sagte Georg Farago, Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Auf Anfrage sagte Deiss, er sei von Aussenministerin Micheline Calmy-Rey kontaktiert worden. «Wir haben ernsthaft diskutiert.» Der Bundesrat habe schliesslich im August eine Kandidatur beschlossen. Er habe den Vorschlag der Regierung «sofort» akzeptiert. Die Generalversammlung ist das Plenum der UNO, in dem alle 192 Mitgliedsstaaten unabhängig von ihrer Grösse und Macht eine gleichberechtigte Stimme haben. Als letzter europäischer Präsident amtete 2005 der Schwede Jan Eliasson. Der UNO-Präsident wird im Rotationsverfahren bestimmt, im Herbst 2010 ist wieder die europäische Staatengruppe Weog am Zug. Ausser Belgien und der Schweiz hat sich bisher noch kein anderer Staat um diesen Sitz beworben. Belgien war derjenige Staat, welcher die UNO-Generalversammlung im Jahr 1946 als erster präsidierte. sda/gr Seite 4>

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