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Alle ausser EDU heissen Vertrag mit «Kübö» gut

Der Stadtrat diskutierte darüber, wieviel die Künstlerbörse kosten darf. Am Ende stimmten 35 von 37 Räten dem Vertrag zu.

Alle Parteien sind sich einig, dass die Künstlerbörse ein immens wichtiger Anlass für Thun ist. Die Stadt hat eine neue Vereinbarung mit den Künstlern getroffen. Die städtischen Beiträge sinken auf den ersten Blick, die Bandbreite kann jedoch ab 2011 bis zu 190000 Franken betragen (wir berichteten). Die FDP störte sich daran und will mit einer Interpellation die Kosten-Nutzen-Frage klären lassen. Bei schlechter Wirtschaftslage müssten Investitionen noch stärker priorisiert werden, so die FDP. «Es ist kein Sparwille ersichtlich», sagte Peter Dütschler (FDP). Parteikollege Michael Lüthi betonte, dass die Partei grundsätzlich für die neue Vereinbarung ist. «Thun konnte sich aber bisher trotz grossen Investitionen nicht als Kulturstadt positionieren.» Raphael Lanz von der SVP stufte die grosse Bandbreite der Beiträge ebenfalls als negativ ein. Er betonte aber auch, dass es sich die Stadt nicht leisten könne, auf die Künstlerbörse zu verzichten. Thomas Hiltpold von den Grünen fand es fair, dass sich die Stadt beteiligt. «Die finanzielle Entlastung kommt in den Jahren darauf.» Ab 2011 will sich nämlich der Kanton stärker beteiligen. Vreni Balmer (SP) fand, der neue Vertrag sei ein gutes Signal für das zukünftige KKThun. Die EDU lehnte die Vereinbarung als einzige Partei ab. «Die Flexibilität bei den Beiträgen ist zu gross», begründete Markus Bieri. Am Ende wurde der Vertrag mit 35 Ja zu 2 Nein genehmigt.chk >

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