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Ahornbäume zwischen sechs Mehrfamilienhäusern bleiben stehen

Das Baurekursgericht macht den Bauherren Auflagen. Sie dürfen aber auf dem Areal längs der Bachtel- und Nussbaumstrasse in Pfäffikon bauen.

Von Werner Gubser Pfäffikon – Nachdem die Einwände der Baurekurskommission beigelegt sind, steht einer Überbauung auf der 15 800 Quadratmeter grossen Wiese zwischen der Nussbaum- und der Bachtelstrasse in Pfäffikon nichts mehr im Wege. Bis Ende März liegen die Pläne für die geplanten sechs Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen zur Einsicht im Gemeindehaus auf. Laut Bausekretär Werner Büchi ist es ein Glücksfall, dass das Bauland nicht parzelliert an mehrere Parteien abgegeben, sondern von einem einzigen Käufer erworben wurde. Dadurch sei eine gewisse Einheitlichkeit gewährleistet. Von Gleichartigkeit geprägt Der architektonische Ausdruck der Gebäude ist unzweifelhaft geprägt von einer Gleichartigkeit, doch wirken die Häuser zumindest auf den Plänen weder uniform noch langweilig. Jedes Mehrfamilienhaus besteht aus Quadern, die etwas ineinandergeschoben und terrassenartig auf dem leicht abschüssigen Gelände verteilt sind. Die Farben der Flachdachhäuser stehen noch nicht fest. Architekt Sven Strässle stellt sich ein warmes Graubraun vor und für jedes Haus drei Helligkeitsabstufungen. Der Fassadenputz führt bis zum Boden hinunter und soll so den Eindruck von Gebäuden in einem Park vermitteln. Die fast ausnahmslos gleich grossen Fenster werden von hellen Zargen umrahmt sein. Die Häuser sind kaum über zehn Meter hoch und beeinträchtigen die Sicht auf die prächtige Fassade des ehemaligen Spitalgebäudes nur wenig. Die Allee mit Ahornbäumen bleibt bestehen und wird in die Überbauung integriert. Schmale, leicht geschwungene Wege laden zum Flanieren ein, bieten einen immer wieder wechselnden Durchblick zwischen den Häusern und dienen ausserdem als Verbindung zwischen den einzelnen Gebäuden. Die Zufahrt zur Unterniveaugarage, von der aus jedes Haus erreicht werden kann, erfolgt von der Bachtelstrasse her. Zudem werden an der Bachtelstrasse Besucherparkplätze markiert. Sicht auf See und Berge Mit den geplanten Wohnungen werden laut Strässle Familien des Mittelstandes angesprochen. See- und Bergsicht an sonniger Südlage versprechen eine privilegierte Wohnlage. Dazu sind das Dorfzentrum, die Schulen, die Erholungszone oben im Wald und der See in wenigen Minuten erreichbar. Und den einfahrenden Zug erreicht man mit einem Sprint. Ausnutzung begrenzt Viel Freiraum liegt zwischen den Häusern, denn der Gestaltungsplan, an den sich der Architekt zu richten hat, beschränkt die Ausnützung und sieht zwingend Minergiestandard vor. Die Mauern werden aussen isoliert. Geheizt wird mit Erdwärme. Sonden holen die Wärme aus der Tiefe, und die Wärmepumpe erhitzt das Heizungswasser, das in die Zimmer geleitet wird. Eine kontrollierte Wohnungslüftung entzieht der Abluft Wärme, die ebenfalls einen Teil der Heizenergie liefert. «Wenn keine Rekurse eingehen, wird mit dem Abbruch des Personalhauses Eiche sofort gestartet», sagt Sven Strässle vom Architekturbüro Grüter, Strässle in Zürich. «Baubeginn der neuen Häuser ist voraussichtlich im Oktober.» Bis zu 1,7 Mio. Franken teuer Die 3-, 4- und 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 97 und 178 Quadratmetern kosten zwischen 700 000 und 1,7 Millionen Franken. Laut Architekt soll der Bezug gestaffelt erfolgen. Er rechnet damit, dass die ersten Mieter im Frühling 2013 einziehen.

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