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Ärger über teures Trinkwasser

Illnau-Effretikon muss die Preise anheben, weil der Wasserkonsum zurückgeht.

Von Gabriela Frischknecht Illnau-Effretikon – Die Leute in Illnau-Effretikon könnten mit ihrer Wasserversorgung eigentlich zufrieden sein: Die Anlagen sind in Topzustand, das Leitungsnetz steht unter permanenter Überwachung, und das Trinkwasser ist einwandfrei. Anlass zu Klagen und Protest gibt nun aber die Erhöhung der Wassergebühren, die der Stadtrat auf das kommende Jahr angekündigt hat. Für die Grundgebühr muss ein Haushalt in Illnau-Effrektion künftig das Dreifache des bisherigen Betrages hinblättern, und der Preis pro Kubikmeter Frischwasser steigt um 30 Rappen von 1.25 auf 1.55 Franken. Eine halbe Million im Minus Hintergrund der Gebührenerhöhung ist paradoxerweise eine positive Entwicklung: Die Leute gehen sparsamer mit dem Trinkwasser um. Der Konsum ist dadurch in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Man duscht, anstatt zu baden, Wasser sparende Geräte und Strukturänderungen tun ein Übriges. Was wiederum heisst, dass die Wasserversorgung weniger Geld einnimmt. Die finanzielle Situation der Wasserversorgung ist daher aus dem Lot geraten. Ende dieses Jahres klafft ein Minus von einer halben Million Franken in der Kasse. Die Gebühren waren längst nicht mehr kostendeckend, sagt Dieter Fuchs, Leiter der Abteilung Tiefbau der Stadt Illnau-Effretikon. «Wir müssen sie anheben, um den guten Zustand des Netzes und der Anlagen beibehalten zu können.»

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