Agathon entlässt 40 Leute

Die Krise schlägt durch: Die Agathon AG in Bellach muss rund 40 von 200 Stellen streichen. An sich sollten es noch mehr sein.

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Das sehr stark exportorientierte Familienunternehmen Agathon wird von der Wirtschaftskrise hart getroffen. Bereits seit April gilt bei der Herstellerin von Schleifmaschinen und Präzisionsführungselementen Kurzarbeit. Gestern teilte die Firma in einem ausführlichen Communiqué mit, dass weitere Massnahmen notwendig seien: Von rund 200 Vollzeitstellen sollen zirka 40 abgebaut werden. Wo möglich sind vorgezogene Pensionierungen vorgesehen. In relativ vielen Fällen rechnet CEO und Verwaltungsratspräsident Walter Pfluger jedoch mit Entlassungen, da der Anteil älterer Angestellter in den fraglichen Bereichen gering sei. Nicht betroffen sind die rund 20 Lehrstellen, die unverändert weitergeführt werden sollen.

«Angesichts der aktuellen Lage müssten wir eigentlich noch mehr Stellen abbauen», erklärt CEO Walter Pfluger. Der Umsatz habe sich in Jahresfrist um 60 Prozent reduziert; der «Absturz» folgt für die Firma Agathon just auf den grossen Umsatzrekord im Jahr 2008. fab>

Erstellt: 20.08.2009, 00:36 Uhr

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