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40 Baustellen standen still

Zürich – In der Region Zürich sind gestern über 40 Baustellen bestreikt worden. Die Arbeiter haben damit für einen Landesmantelvertrag mit «echtem Schutz vor Lohndumping, Krankheit, Unfällen und Schlechtwetter protestiert», wie die Gewerkschaft Unia schreibt. Neben vielen kleinen Baustellen waren auch die aktuell grössten Baustellen der Stadt Zürich, etwa die Durchmesserlinie am Hauptbahnhof und beim Bahnhof Oerlikon, die Überbauungen Hardturmpark und Am Pfingstweidpark in Zürich-West oder das Richti-Areal in Wallisellen betroffen. Dort trafen sich rund 1000 Arbeiter zum Mittagessen. Am Nachmittag führten die Arbeiter einen Protestmarsch vom Hauptbahnhof über Bahnhofstrasse und Limmatquai zum Hauptsitz der Baumeister an der Weinbergstrasse durch. Ähnliche Protestaktionen wurden in Bern, Genf und Lausanne durchgeführt. Die Störaktionen der Gewerkschaften verletzen nach Ansicht des Schweizerischen Baumeisterverbands die Friedenspflicht, die der bisherige Gesamtarbeitsvertrag vorschreibt. (hoh)

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