Zum Hauptinhalt springen

Sägewerk wieder offen

Walter Bettschen hat nach dem Unwetter die Hallen wieder aufgebaut und eine Neuausrichtung des Sägewerks vorgenommen.

Ganz genau vier Jahre nach dem Unwetter vom 22. August 2005 mit Zerstörung in Reichenbach und Kien hat Walter Bettschen mit vielen Gästen die Aufrichtefeier der neuen Werk- und Lagerhallen der Sägewerks Bettschen AG angesetzt und die grösste private Photovoltaikanlage der Schweiz offiziell eingeweiht. Er blickte zurück auf die schwere Zeit mit Trauer, Frust, Bangen und Hoffen, Ungeduld, die Neuausrichtung und den Wiederaufbau der 160-jährigen Familienfirma. Die neuen Hallen werden nach und nach mit Maschinen bestückt. Es werden Holzschnitzel für Heizanlagen produziert, Holz veredelt und zugeschnitten. Regierungspräsidentin Barbara Egger sagte: «Die Katastrophe von 2005 hat uns betroffen gemacht und bleibt uns allen in Erinnerung.» Sie lobte, dass auf den Dächern, unterstützt mit dem Bundesförderprogramm, neu Solarstrom für rund 200 Haushalte erzeugt werde. Sie stellte die Firma Bettschen als Musterbeispiel dar: «Wir brauchen viele solche Bettschens mit Weitsicht und Pioniergeist.» Regierungsstatthalter Christian Rubin freute sich, dass Walter Bettschen die Wertschöpfung im Tal behält und einen gesunden, Holz verarbeitenden Betrieb in die Hände der nächsten Generation, den Sohn Lukas, übergeben wird. Rösi Reichen>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch