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Ein Pionier erinnert sich

Marcel Waeber war passionierter Segelflugpionier. Flüge schüttelten ihn zünftig durch. Und im Cockpit war es oft bitterkalt.

Es gab eine Zeit, als die heutigen Oldtimer die modernsten Segelflugzeuge waren. «Damals ging ein Segelflug noch durch Mark und Bein», erinnert sich Marcel Waeber. Jahrzehntelang war er passionierter Segelflugpilot. In Bellechasse dachte Waeber an die Pionierzeit zurück: «Wir sind anfangs nur am Sonntagnachmittag geflogen, am Samstagmorgen wurde noch gearbeitet.» Der Hangar in Bellechasse sei viel kleiner gewesen und der Komfort in den Flugzeugen nicht mit heute vergleichbar. «Im Februar war die Bise am besten, aber es war bitterkalt», erzählt Waeber von seinem fünfstündigen Dauerflug am Vully, der für die Prüfung verlangt wurde. Er musste seine Schuhe mit Zeitungspapier isolieren, weil es so kalt war. Erster Streckenflug Obwohl die Segelflugzeuge heute viel leistungsstärker sind, kann auch Waeber auf Erfolge zurückblicken. Auf einen ganz besonders, wenn er auf dem Flugplatz Bellechasse steht: «Mir gelang der erste Streckenflug von hier nach Oensingen», erzählt der Freiburger. Nicht nur das war eine grosse Herausforderung, sondern auch die Kommunikation: In Oensingen gelandet, rief Waeber einen Garagisten in Sugiez an, der persönlich auf den Flugplatz fuhr, um die gute Nachricht zu überbringen. mk/lp >

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