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Der Nebel als ständiger Begleiter

Am Samstag fand der zwölfte Inferno-Triathlon von Thun aufs Schilthorn statt. Ein Deutscher und eine Zürcherin siegten.

«Auf dem Schilthorn scheint die Sonne», verkündet der Speaker, als die ersten Schwimmer in Oberhofen aus dem 21 Grad warmen Thunersee steigen. Die Wolken hängen tief. Es sieht so aus, als ob Nebel und Nieselregen die Athleten auf dem ganzen 155,1 Kilometer langen Weg – garniert mit 5500 Höhenmetern – begleiten. Und so ist es dann auch. Aber wer am infernalischen Rennen an den Start geht, muss darauf gefasst sein. «Du kennst den Pschebizin, suche keinen andern», könnte man – leicht abgeändert – mit Tell antworten, wenn nach dem Favoriten für den Inferno-Triath-lon der Ausgabe 2009 gefragt wird. Aber ganz so klar ist es dann doch nicht. «Der Andreas hat an der Grossen Scheidegg ganz schön Druck gemacht», windet Sieger Marc Pschebizin aus Deutschland seinem zweitplatzierten Landsmann Andreas Wolpert ein Kränzchen. 4 Minuten und 51 Sekunden trennten die beiden am Ziel, das der Sieger nach 9 Stunden und 3 Minuten erreichte. Der 36-jährige Marc Pschebizin steht damit bei seiner zehnten Teilnahme zum zehnten Mal auf dem Podest. Zum achten Mal zuoberst. Favoritin ungefährdet Auch im Frauenrennen gibt es eine klare Favoritin: die 30-jährige Forstingenieurin Nina Brenn aus Zürich. Sie hat den Triathlon schon zweimal gewonnen. Sie schwimmt, bikt und läuft auch diesmal ungefährdet dem Sieg entgegen. Die letzten Meter auf der Plattform des Piz Gloria begleitet sie ihr Sohn Flurin (3). «Wenn Flurin mich am Ziel erwartet, ist das eine Riesenfreude», strahlt das Mami. Auch Andrea Huser aus Aeschlen ob Gunten strahlt am Ziel, das sie nach 2006 und 2008 zum dritten Mal als Zweite erreicht. Letztes Jahr hat die 36-Jährige auf die Siegerin noch 47 Minuten verloren, diesmal sind es nicht ganz 17 Minuten, von denen sie 12 im Thunersee versenkt hat. Ueli Flück/lp >

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