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Bald kein Bus mehr nach Staad?

Die Gemeinderatskommission schlägt dem Gemeinderat vor, auf den Rufbus nach Staad aus Kostengründen zu verzichten.

Auf die Weiterführung der Linie 13 des Busbetriebs Grenchen und Umgebung (BGU) soll ab Dezember verzichtet werden. Das schlägt die Gemeinderatskommission (GRK) dem Gemeinderat vor, wie die Stadt Grenchen gestern mitteilte. Bei der Linie 13 handelt es sich um einen Rufbus via Eichholz nach Staad, der seinen Kurs nur auf vorgängige telefonische Anmeldung der Passagiere aufnimmt. Würde der Gemeinderat dem Vorschlag der GRK Folge leisten, wäre Staad nicht mehr an das Netz des öffentlichen Verkehrs gebunden. Grund für den Verzicht auf die Linie 13: Der Rufbus rentiert nicht. «Und da die Linie nicht vom Kanton subventioniert wird, zahlt die Stadt die ungedeckten Kosten», erklärt Stadtschreiber François Scheidegger auf Anfrage. 2008 lagen diese bei 13261 Franken. Der Aufwand des BGU betrug für diese Linie 16421 Franken. Damit lag der Kostendeckungsgrad durch die 1505 gezählten Fahrgäste bei lediglich 19,24 Prozent. Dies sei für einen Rufbus «äusserst bescheiden», heisst es in der Mitteilung. Jeder Fahrgast des Rufbusses wurde also mit zehn Franken subventioniert. Deshalb schlägt die GPK nun vor, auf den Bus zu verzichten. Bereits im Mai 2007 beantragte die Arbeitsgruppe Öffentlicher Verkehr der GPK, auf den Bus zu verzichten. Die GPK wollte die Linie damals erst aufgeben, wenn der Deckungsgrad unter 10Prozent liegt. pd/nah>

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