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Liga untersucht Attacke

Basel - Zürich (1:1) hat

Im St.-Jakob-Park ereignete sich am frühen Sonntagabend eine Szene, wie man sie auf Schweizer Fussballplätzen noch selten gesehen hat. Die Partie war kaum zu Ende, da ging Basels Captain Costanzo wie von der Tarantel gestochen auf seinen Teamkollegen (!) Beg Ferati los. Dieser wehrte sich, doch Costanzo liess nicht vom Innenverteidiger ab und riss ihn an den Haaren. Hätte Schiedsrichter Massimo Busacca die Szene mitgekriegt, hätte zumindest Costanzo gemäss Regeln mit der Roten Karte rechnen müssen. Möglicherweise kommt Costanzo dennoch nicht ungestraft davon. Der Fall liegt bei Urs Studer, Disziplinarrichter der Swiss Football League. Zwar ist die Rangelei im Schiedsrichter-Rapport nicht erwähnt, doch die Fernsehbilder entlarven den argentinischen Goalie als Täter. Das Urteil ist frühestens für Donnerstag zu erwarten. Urs Studer meinte in einer ersten Einschätzung: «Man muss abwarten, bis alle Fakten auf dem Tisch sind. Ich bin erstaunt, dass sich Costanzo zu dieser Aktion hinreissen liess. Für ihn spricht, dass er sich sofort entschuldigt hat und über einen guten Leumund verfügt.» Studer kann einen Spieler für maximal vier Partien sperren. Beim FCB wird vollumfänglich Costanzo für das Ereignis verantwortlich gemacht. Er habe «in nicht akzeptabler Weise die Contenance verloren und die legitimen emotionalen Grenzen gesprengt». Costanzo habe «eine Busse in beträchtlicher Höhe zu zahlen», welche der «Fanarbeit Basel» zu Gute komme. Die Captainbinde darf er behalten, weil er sich reuig zeigt. Mit Ferati hat sich Costanzo versöhnt. Marco Ackermann>

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