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Mit schlechtem Beispiel voran

Die Zürcher Politik hat die junge Nachtkultur in ihre Agenda aufgenommen.

Eine Grossstadt braucht ein lebendiges Nachtleben. Dieser Meinung ist auch die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, die kürzlich in einer Rede im Stadthaus ihre Sympathien für das nächtliche Zürich zum Ausdruck gebracht hat. Es bleibt nicht bei schönen Worten: Mehrere Projektteams unter der Leitung von Polizeichef Richard Wolff arbeiten derzeit an einer besseren Eingliederung des Nachtlebens in das städtische Leben. Die vielen Tausend Partygänger, die an den Wochenenden durch Zürich streifen, werden dabei nicht (nur) als potenzielle Problembringer betrachtet, sondern auch als Bereicherung und Wirtschaftsfaktor.

Nicht bloss in Zürich, auch in Bern denkt man langsam um: Stadtpräsident Alexander Tschäppät hat am Samstag an einer Podiumsdiskussion anlässlich des Tags der offenen Clubtür teilgenommen. Zwar hat er sich nicht durchwegs positiv zur Clubszene und deren Begleiterscheinungen geäussert, aber allein seine Teilnahme kann als positives Zeichen gewertet werden.

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