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Tödliche Attacke im ZooWird dieser Tiger zur Hypothek für den Zoo?

Zwei Tage nach der tödlichen Tiger-Attacke auf eine Pflegerin ist der Zoo Zürich wieder normal geöffnet. In einem Punkt sind sich alle Besucher einig.

Die Amurtigerin Irina im Tigergehege des Zoo Zürich im Juli 2019.
Die Amurtigerin Irina im Tigergehege des Zoo Zürich im Juli 2019.
Foto: Keystone/Zoo Zürich/Dirk Loddenkemper

Am Montagmorgen demonstrieren Tierschützerinnen und Tierschützer vor dem Zooeingang. Sie fordern, dass die Raubtierhaltung aufgegeben wird. Der Verein Hilfe für Tiere in Not stellt sich ganz allgemein gegen das Konzept Zoo, wie Präsident Olivier Bieli vor Ort sagt: «Tiere werden im Zoo zur Schau gestellt.» Er verlangt, dass die Tiger an Auffangstationen gegeben werden. Nur noch Pflege, ohne Zurschaustellung. Das Argument des Artenschutzes im Zoo sei nur ein Deckmantel, sagt Bieli. Kritik, den tragischen Vorfall für politische Zwecke auszuschlachten, weist er zurück: «Es gab immer wieder Fälle, bei denen Tiere im Zoo Wärter attackieren.»

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