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Naturnaher Park mit SchuleZonenplan für Berner Stadtteilpark beim Egelsee liegt auf

Die Stadt Bern will im Gebiet Egelseee/Wyssloch will einen Park mit einem neuen Schulhaus realisieren. Die privat genutzten Bereiche am Egelsee sollen so weit wie möglich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Der Egelsee im Osten der Stadt Bern ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Nun liegt die Zonenplanung für die Weiterentwicklung des Gebiets öffentlich auf.
Der Egelsee im Osten der Stadt Bern ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Nun liegt die Zonenplanung für die Weiterentwicklung des Gebiets öffentlich auf.
Foto: Adrian Moser

Im Gebiet Egelseee/Wyssloch will die Stadt Bern einen Park realisieren und darin eingebettet ein neues Schulhaus. Der Zonenplan, der dafür rechtliche Voraussetzungen schafft, liegt bis am 23. Juni öffentlich auf.

Das Gebiet am Egelsee ist ein beliebtes Erholungsgebiet im Osten der Stadt Bern. In einer immer dichter bebauten Stadt seien hochwertige und vielfältig nutzbare öffentliche Freiräume zentral, schreibt die Berner Stadtregierung in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Das aktuelle Bevölkerungswachstum der Stadt Bern führt ausserdem zu einem erhöhten Bedarf an Schulraum. Der Stadtberner Gemeinderat möchte die beiden Anliegen unter einen Hut bringen und das Gebiet Egelsee-Wyssloch mit einem naturnahen Stadtteilpark, einem neuen Schulhaus, einer Tagesschule im Wysslochgut, den bestehenden Kindergärten, dem Quartierspielplatz, dem Parkcafé und einzelnen quartierorientierten Nutzungen weiterentwickeln.

Die heute privat genutzten Bereiche am Egelsee sollen mittel- bis langfristig so weit wie möglich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Gegenüber der Mitwirkungsvorlage vom November 2018 musste der Zonenplan leicht an das im März 2019 präsentierte Siegerprojekt des Wettbewerbs für das neue Schulhaus und den Stadtteilpark angepasst werden. Die Volksabstimmung zum Zonenplan findet nach aktueller Planung voraussichtlich im Sommer 2021 statt.

Streit ums Café

In den vergangenen Jahren sorgte vor allem ein temporäres Café am See für Juristenfutter. Anwohner, die sich gegen diese Zwischennutzung wehrten und den See als Naturoase erhalten wollen, formierten sich in einer Interessengemeinschaft. Aber auch Unterstützer des Cafés machten mobil. Die Stadt Bern stellte sich hinter die Gastronomienutzung. Es entspann sich ein Rechtsstreit.

(sda/tag)