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Die EinzelkritikYB-Noten: Bestwert und Bestnote für Nsame

Der 27-Jährige zeigt beim 3:1 gegen St. Gallen eindrücklich, warum er der beste Stürmer der Super League ist.

Jean-Pierre Nsame erzielt nach 14 Minuten das 1:0 und wird damit zum alleinigen Tor-Rekordhalter in der Super League.
Jean-Pierre Nsame erzielt nach 14 Minuten das 1:0 und wird damit zum alleinigen Tor-Rekordhalter in der Super League.
Foto: Raphael Moser

Marco Wölfli – 5

Sollte sich David von Ballmoos nicht noch einmal verletzen, wird es das letzte Spiel des Goalies für YB gewesen sein. Wölfli muss sich dabei einmal bezwingen lassen, von Guillemenot, dem ein Traumtor gelingt. Ist ansonsten kaum gefordert, muss nur einmal einen harmlosen Schuss Ribeiros parieren. Für seinen allerletzten Einsatz in der Super League gibt es dennoch eine 5.

Nicolas Bürgy – 4,5

Bekommt wieder einmal eine Spielgelegenheit. Ist in der defensiven Dreierkette präsent, weiss mit dem Ball meistens etwas Gutes anzufangen. Etwa, in dem er blitzschnell umschaltet.

Fabian Lustenberger – 4,5

Der Captain wird vor dem Cupviertelfinal in Luzern am Donnerstag nicht geschont. Zeigt, warum er unverzichtbar für YB ist, wirkt mit seiner Spielintelligenz als Stabilisator zwischen Bürgy und Zesiger. Leistet sich einen Fehler, als ihm vor der Chance Ribeiros eine Kopfballabwehr misslingt.

Cédric Zesiger – 5

Der junge Innenverteidiger ist von Beginn an präseint, sein Spiel körperbetont. Räumt einmal Görtler ab und lässt sich danach vom Deutschen nicht provozieren.

Christopher Martins – 4,5

Gibt die Absicherung vor der Dreierkette. In Sitten noch Meisterschütze, setzt er gegen St. Gallen vor allem Akzente im Spiel gegen den Ball.

Saidy Janko – 5,5

Befindet sich im Schlussspurt der Saison in Form. Ist auch gegen St. Gallen ein Aktivposten – wie zuletzt fast immer. Und diesmal stimmt auch der Ertrag. Der Rechtsverteidiger bereitet das 2:0 Nsames vor.

Vincent Sierro – 5

Bildet mit Gaudino das zentrale Mittelfeld. Sierro weiss die Chance zu nutzen, auch wenn er in der 18. Minute Pech hat, als sein Schuss an die Latte prallt. Holt sich vor dem 1:0 den Ball und ist an etlichen Offensivaktionen beteiligt. Kommt nach der Pause einem Torerfolg erneut nahe, diesmal ist sein Abschluss verbesserungswürdig.

Gianluca Gaudino – 4,5

Der deutsche Feinfuss initiiert das 1:0 mit seinem langen Ball, es bleibt seine auffälligste Szene.

Ulisses Garcia – 4,5

Legt vor dem Lattenschuss für Sierro auf. Hat die linke Seite meistens im Griff, ist aber weniger auffällig als Janko.

Jean-Pierre Nsame – 6

Benötigt kaum Zeit, zu zeigen, warum er der beste Stürmer der Super League ist. Nach 14 Minuten und dem 1:0 ist er alleiniger Tor-Rekordhalter, sein 2:0 nach 22 Minuten verdient dann das Prädikat Extraklasse, es ist sein 32. Tor im 32. Spiel. Nsame ist auch sonst kaum zu stoppen, legt einmal vorzüglich für Sierro auf. Und wird nach 63 Minuten unter Applaus ausgewechselt.

Marvin Spielmann – 3

Darf wieder einmal von Beginn an spielen. Geht einmal in den Abschluss, kann sich ansonsten nicht für mehr Spielzeit empfehlen. Wird sich in seiner zweiten Saison in Bern steigern müssen.

Nicolas Ngamaleu – 5

63. Minute für Nsame. Ist sofort ein Aktivposten. Und sichert nach 86 Minuten den Sieg, als er St. Gallens Goalie Zigi mit einem feinen Lupfer zum 3:1 bezwingt.

Pascal Schüpbach – 4

63. für Janko. Der 20-jährige Aussenläufer kommt zu seinem ersten Einsatz in der Super League. Bekundet keine Mühe, sich in den Reihen des Meisters einzufügen.

Frederik Sörensen – 4

63. für Lustenberger. Bestreitet vielleicht seinen letzten Einsatz für YB, kehrt Ende Saison zum 1. FC Köln zurück. Lässt in der Defensive nichts mehr anbrennen.

Felix Mambimbi (76. für Spielmann).

Dario Marzino (76. für Wölfli).