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Abschuss angeordnetDas Schicksal der Berner Wölfin ist besiegelt

Das letzte Schaf war zu viel: Das Berner Jagdinspektorat sieht keine andere Möglichkeit mehr, als das Tier töten zu lassen.

Die Wölfin hat im Gantrischgebiet ihre Spuren hinterlassen.
Die Wölfin hat im Gantrischgebiet ihre Spuren hinterlassen.
Foto: Raphael Moser

Das müssen Sie über die Wölfin wissen.

Seit dem 11. Oktober ist sie in der Region Gantrisch, Gürbetal und auch im Sensebezirk unterwegs: die Wölfin, genannt F78. Zum ersten Mal tauchte sie in Toffen auf, wo sie drei Schafe riss, ein weiteres musste erlöst werden. Seither hält sie Schafshalterinnen und -halter auf Trab.

In regelmässigen Abständen ist sie in Gehege eingedrungen und hat Nutztiere gerissen, insgesamt kam es zu 29 Zwischenfällen. Zudem gab es mehrere Wolfssichtungen, und einmal ist sie gar vor ein Fahrzeug gerannt.

DNA-Analysen haben ergeben, dass die Wölfin italienischer Abstammung ist. Zudem kann auch mit ziemlicher Sicherheit gesagt werden, dass es das einzige Exemplar ist, welches zurzeit in der Region unterwegs ist: Alle Risse lassen sich ihr zuweisen.

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