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Stille Wahlen in den GemeindenWo das Milizsystem an seine Grenzen stösst

Es wird immer schwieriger, Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat zu finden. Emmentaler Gemeindevertreter und eine Politologin gehen den Ursachen auf den Grund.

In einigen Gemeinden bleibt den Stimmbürgern in diesem Jahr die Wahl an der Urne erspart.
In einigen Gemeinden bleibt den Stimmbürgern in diesem Jahr die Wahl an der Urne erspart.
Symbolbild: Silvia Luckner

Die Einwohner von Hindelbank, Dürrenroth, Krauchthal und Wiler wählen in diesem Jahr keine neue Exekutive. Die Gründe dafür sind einfach: Entweder stellen sich die bisherigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte für eine weitere Legislatur zur Verfügung oder es hat gerade genau so viele neue Kandidatinnen und Kandidaten wie frei werdende Sitze.

Komplizierter ist die Antwort auf die Frage, warum sich nicht mehr Personen für ein Amt im Gemeinderat zur Verfügung stellen. Die Gemeindevertreter aus den vier Gemeinden sind sich in einem Punkt einig: Die Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten ist schwieriger geworden. Dem stimmt auch Isabelle Stadelmann, Professorin für Vergleichende Politik an der Universität Bern, zu. Sie nennt vier mögliche Gründe.

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