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Zweimal täglich kommt die Flut

Wer pendelt wohin?Wer auf dem Arbeitsweg eine Gemeindegrenze überquert, ist ein Weg- und Zupendler, wer keine Grenzen überquert, ein Binnenpendler, die Länge des Wegs spielt keine Rolle. 1970 waren 66 Prozent aller Pendler in der Stadt Zürich Binnenpendler, im Jahr 2000 waren es nur noch 39 Prozent. Vor allem die Vororte im Glattal sind wichtige Ziele für Zugpendler geworden – zum Beispiel die Flughafenstädte Kloten und Opfikon-Glattbrugg.
Ist das Zeitbudget fix?Lange galt die Gleichung, dass die von Arbeitspendlern eingesetzte Fahrzeit stabil sei, aber die zurückgelegte Distanz dank höherem Reisetempo zunehme. 2005 wurde in der Schweizer Pendlerstatistik erstmals festgestellt, dass mehr Zeit aufgewendet wurde als zuvor, während die Distanz gleich blieb. Als Ursache gilt, dass der Anteil des Langsamverkehrs (Fusswege, Velo) zugenommen hat. Die Experten warten gespannt auf die Auswertung der Befragung von 2010.
Ist Zügeln in Zürich verpönt?Es wird durchaus gezügelt in Zürich: 2009 sind 41 000 Personen zu- und etwa ebenso viele weggezogen. Weitere 40 000 Personen wechselten innerhalb der Stadtgrenzen ihre Wohnung, von den 370 000 Einwohnern war demnach rund ein Drittel an einem Wohnungsumzug beteiligt. Per saldo verlor Zürich dabei 2045 schweizerische Einwohner und gewann 3230 ausländische.
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