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Zu heiss – 50 Flüge in Arizona gestrichen

Fast 49 Grad wurden in Phoenix im US-Staat Arizona prognostiziert. Das birgt Risiken für den Flugverkehr.

Hitze beeinträchtigt Flugverkehr: Ein American Eagle-Jet landet am «Sky Harbor» in Phoenix. (19. Juni 2017)
Hitze beeinträchtigt Flugverkehr: Ein American Eagle-Jet landet am «Sky Harbor» in Phoenix. (19. Juni 2017)
Keystone
American Airlines musste 50 Flüge von Phoenix ausgehend streichen: Ein Reisender schläft auf dem Boden beim Internationalen Flughafen in Miami. (Symbolbild)
American Airlines musste 50 Flüge von Phoenix ausgehend streichen: Ein Reisender schläft auf dem Boden beim Internationalen Flughafen in Miami. (Symbolbild)
Keystone
Grössere Maschinen wie Airbus und Boeing hätten stärkere Motoren und seien von der Hitzewelle nicht betroffen.
Grössere Maschinen wie Airbus und Boeing hätten stärkere Motoren und seien von der Hitzewelle nicht betroffen.
Keystone
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In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona klettert das Quecksilber heute markant nach oben. Das hat auf Auswirkungen auf den Flugverkehr. Laut einem Bericht von «The Arizona Public» fallen fast 50 Regionalflüge der Amercian Airlines, die am Sky Harbor hätten starten sollen, aus.

Für Regionalflüge würde die Fluggesellschaft einen Bombardier CRJ einsetzen, der mit einer Maximaltemperatur von umgerechnet 47 Grad operiert, wie American Airlines mitteilte. Die Temperaturen von knapp 49 Grad, die für Dienstag vorausgesagt wurden, machen der Fluggesellschaft einen Strich durch den Plan. Bereits am Montag mussten 20 Flüge am Sky Harbor wegen der Hitze annulliert werden.

Mehr Schub benötigt

Der Grund für die Sicherheitsmassnahme: Grosse Hitze beeinträchtigt die Flugzeuge beim Start. Je höher die Temperatur, desto mehr Schub braucht die Maschine, um abzuheben. Die Länge der Startbahn könnte folglich nicht ausreichen, bis das Flugzeug die benötigte Geschwindigkeit erreicht hat, wie es im Bericht weiter heisst.

Die Situation erinnere an den 26. Juni 1990, als in Phoenix die Rekordtemperatur von 50 Grad gemessen wurde und zahlreiche Flugzeuge am Boden blieben. Grössere Maschinen wie Airbus und Boeing hätten stärkere Motoren und seien von der Hitzewelle nicht betroffen.

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