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Wie heikle Bahnstrecken gegen Erdrutsche gesichert werden

Beim Zugunglück in Tiefencastel war der Lokführer nicht vorgewarnt über den Schuttkegel auf dem Gleis. Was die Rhätische Bahn und die SBB tun, um solche Unfälle zu vermeiden.

Wieder neue Schlammassen: Geologen überprüfen den Erdrutsch auf die Gleise der SBB-Strecke Bern–Lausanne bei Flamatt im Kanton Fribourg. (13. Juli 2014)
Wieder neue Schlammassen: Geologen überprüfen den Erdrutsch auf die Gleise der SBB-Strecke Bern–Lausanne bei Flamatt im Kanton Fribourg. (13. Juli 2014)
Lukas Lehmann, Keystone
Kein Durchkommen mehr für Züge: Ein Geologe überprüft den Erdrutsch auf die Gleise der SBB-Strecke Bern–Lausanne bei Flamatt im Kanton Fribourg. (13. Juli 2014)
Kein Durchkommen mehr für Züge: Ein Geologe überprüft den Erdrutsch auf die Gleise der SBB-Strecke Bern–Lausanne bei Flamatt im Kanton Fribourg. (13. Juli 2014)
Lukas Lehmann, Keystone
Das neuste Opfer eines Erdrutschs: Die verunglückte Zugskomposition der Rhätischen Bahn (RhB) bei Tiefencastel. (13. August 2014)
Das neuste Opfer eines Erdrutschs: Die verunglückte Zugskomposition der Rhätischen Bahn (RhB) bei Tiefencastel. (13. August 2014)
Arno Balzarini
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Das Netz der Rhätischen Bahn (RhB) befindet sich zu einem grossen Teil in einer gebirgigen Landschaft, die anfällig ist für Erdrutsche sowie Geröll- und Schneelawinen. In dieser Region der Schweiz gibt es besonders viel zu tun, um Züge und ihre Insassen vor Naturgefahren zu schützen. Darüber informierte Christian Florin, Leiter Infrastruktur der RhB, am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Tiefencastel. Seit der Gründung der RhB vor 125 Jahren erstelle man Modelle der geologischen und der Wetterbedingungen, kontrolliere Wasserpegel und speziell im Winter auch die Lawinensituation. Hierzu gebe es automatische Alarmanlagen. Das 400 Kilometer lange RhB-Schienennetz sei an kritischen Stellen mit Schutzbauwerken ausgestattet, der Standard sei bereits heute sehr hoch, so Florin.

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