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Von Zürich nach Sydney in 50 Minuten

Milliardär Elon Musk möchte seine Vision umsetzen, dass Menschen innerhalb von einer Stunde an jeden Platz der Erde reisen können.

Der Milliardär will es wissen: Elon Musk präsentiert die «Big Fucking Rocket» und seine Vision einer Kolonie auf dem Mars. (29. September 2017)
Der Milliardär will es wissen: Elon Musk präsentiert die «Big Fucking Rocket» und seine Vision einer Kolonie auf dem Mars. (29. September 2017)
Morgan Sette/EPA, AFP
Zukunftsvisionen: Elon Musk spricht zu Teilnehmern einer internationalen Raumfahrt-Konferenz in Adelaide. (29. September 2017)
Zukunftsvisionen: Elon Musk spricht zu Teilnehmern einer internationalen Raumfahrt-Konferenz in Adelaide. (29. September 2017)
Mark Brake/Getty Images
Der Bau des ersten Raumtransporters werde in sechs bis neun Monaten beginnen, kündigte Musk an.
Der Bau des ersten Raumtransporters werde in sechs bis neun Monaten beginnen, kündigte Musk an.
Peter Parks, AFP
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Der US-Technikvisionär Elon Musk enthüllte heute seine Pläne für eine neue Rakete, die wie eine Weltraumrakete vertikal starten und landen können soll. Sie soll beispielsweise eine Reise von Sydney nach Zürich in 50 und von New York City nach Tokio in gerade einmal rund 30 Minuten ermöglichen, wie der Chef des Raumfahrtunternehmens SpaceX auf einer Präsentation (im Video unten) in Australien sagte.

«Wenn man aus der Atmosphäre raus ist, ist es weich wie Seide, keine Turbulenzen, nichts», sagte Musk. Dort oben gebe es «kein Wetter». «Wenn wir dieses Ding bauen, um zum Mond oder zum Mars zu fliegen, warum dann nicht auch zu anderen Orten auf der Erde?» SpaceX hat es bereits geschafft, kleinere Raketen senkrecht landen zu lassen. Wie das technisch und kommerziell umsetzbar sein soll, ist allerdings noch vollkommen offen. Das geplante interplanetare Transportsystem trägt laut Musk derzeit den Namen BFR (Big Fucking Rocket).

Transporter zum Mars

Zudem erläuterte Musk die Idee, bis 2022 Raumtransporter zum Mars zu schicken. Der Bau des ersten Raumtransporters werde in sechs bis neun Monaten beginnen, kündigte Musk an. Er sei «ziemlich zuversichtlich», dass der Start in fünf Jahren erfolgen könne.

2022 sollen mindestens zwei Transporter auf dem Mars landen – zum Aufbau einer Energieversorgung, lebenswichtiger Infrastruktur und für Bergbautechnik. Hauptziel der Mission sei es, die besten Wasserquellen auf dem Roten Planeten zu finden. Nach Musks Plänen sollen bereits 2024 weitere Raumtransporter Menschen, Ausrüstung und Vorräte auf den Mars bringen.

Finanzieren will der Milliardär das Projekt unter anderem durch den Transport von Satelliten ins All, Versorgungsflüge zur Internationalen Raumstation ISS und Mondmissionen. Das BFR-System soll daher so konzipiert sein, dass es im kleinen Rahmen «alles machen kann, was im weiteren Erdorbit an Aktivität gebraucht wird», bevor es dann zum Mars gehe.

Neue Raketen sollen Reisezeit zwischen Weltstädten drastisch verkürzen. (Quelle: YouTube/SpaceX)

(AFP)

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