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Viel Schnee, wenig Energie

Die Rezepte der Schneemacher werden immer besser. Bereits werden Schneilanzen entwickelt, die ohne Stromversorgung auskommen.

Bekommen Konkurrenz: Schneekanonen beschneien eine Piste in Arosa. (2. Dezember 2010)
Bekommen Konkurrenz: Schneekanonen beschneien eine Piste in Arosa. (2. Dezember 2010)
Keystone

Die künstliche Erzeugung von Schnee beruhte seit den ersten zufälligen Entdeckungen in den Fünfzigerjahren auf dem Prinzip von Versuch und Irrtum. Man spritzte Wasser in die kalte Winterluft und bekam Schnee – oder auch nicht.

Da Kunstschnee nicht aus Flocken, sondern aus gefrorenen Wassertropfen besteht, machten sich die Schneimeister – die Fachleute an den Schneekanonen – mit der Zeit eine Erkenntnis der Meteorologen zur Entstehung von Regen zunutze: Ein feiner Nebel aus winzigen Tropfen, nur Tausendstelmillimeter gross, liefert Keime, an denen sich die Wasserteilchen anlagern, die von einer zweiten Düse ausgeschleudert werden. Es bilden sich bis zu zwei Millimeter grosse Tropfen, die auf ihrem kurzen Flug durch die Luft von aussen nach innen vereisen. Die Schneequalität hängt vor allem von der Luftfeuchtigkeit und von der Temperatur ab.

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