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So funktioniert eine Feuerwerksrakete

Das Grundmodell einer Feuerwerksrakete ist relativ simpel. Bei Smileys oder Herzen am Himmel wird es komplizierter.

Stab, Raketenmotor und Effektladung. Und natürlich eine Zündschnur. Drei bis acht Sekunden muss sie laut Vorschrift brennen, dann entzündet sie den Treibsatz im unteren Röhrchen der Rakete.

Weil das Schwarzpulver darin sehr dicht zusammengepresst ist, kann es nicht auf einmal durchzünden und explodiert nicht, sondern brennt verhältnismässig langsam ab. Dabei entsteht der Feuerschweif der Rakete, dessen Rückstoss sie nach oben trägt. Das Holzstöckchen dient dabei als Leitwerk. Zeigt es nach hinten, ist der Luftwiderstand am geringsten. So bleibt die Rakete auf Kurs.

Smileys oder Herzen am Himmel

Hat sich das Feuer durch den Treibsatz gefressen, löst es im oberen Röhrchen der Rakete den Haupteffekt aus, der – je nach Raketentypus – mit einem Knall in alle Richtungen verteilt oder verhältnismässig sanft ausgeschüttet wird. Die Sterne genannten Leuchtpunkte bestehen aus einer hell leuchtenden Brennmischung und enthalten für die Farben Silber, Rot oder Grün Salzverbindungen mit Magnesium, Strontium oder Barium. Im Inneren befindet sich häufig Pflanzensamen wie Hirse oder Raps. Die Samen werden bei der Produktion in Alkohol und dann in einer Mischschüssel mit der Brennmischung gerollt, die dann Schicht für Schicht kleben bleibt.

Auch Spezialraketen, die besondere Formen wie Smileys oder Herzen an den Himmel zaubern, funktionieren nach diesem Prinzip. Die Sterne werden dabei in einer Miniaturausgabe jener Form, die sie später am Himmel bilden sollen, in der Rakete fixiert. Um sie herum kommen Füllmaterial und Sprengpulver. Bei der Explosion fliegen dann die Sterne, die beim Smiley aussen sind, gleichmässig schnell in alle Richtungen und bilden so einen Kreis. Die Sterne für Augen und Mund liegen in dem explodierenden Körper weiter innen und fliegen dementsprechend langsamer davon, so dass sie an den passenden Stellen leuchten.

dapd/bru

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