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Schweizer Müllabfuhr startet ins Weltall

Alte Satelliten und Raketen versperren begehrte Umlaufbahnen. Nun sollen sie aufgeräumt werden – mit Technologie aus Neuenburg.

Schweizer Technologie räumt den Weltraum auf: Das Projekt CleanSpace One. Quelle: Youtube/EPFL
Walter Jäggi@tagesanzeiger

Was mit den Überresten ihrer Weltraumunternehmungen passiert, hat bisher weder wissenschaftliche noch kommerzielle oder militärische Betreiber gross gekümmert. Inzwischen hat sich so viel Schrott auf den begehrtesten Umlaufbahnen angesammelt, dass Zusammenstösse drohen. Passiert ist das bisher erst selten, die Internationale Raumstation (ISS) muss allerdings häufig ihren Kurs ändern, um gefährlichen Trümmern auszuweichen. Das Platzieren neuer Satelliten wird schwieriger. Ausserdem sollte man kommenden Generationen im Weltall keine Altlasten zurücklassen. Daher hat die Europäische Weltraumagentur ESA vor einigen Jahren das Projekt Cleanspace gestartet, um am Himmel aufzuräumen. Die USA haben kürzlich ein ähnliches Programm beschlossen.

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