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Schiefe Notlandung einer Boeing 747

Das verklemmte Fahrwerk im Flug «runterschütteln» wollten die Piloten von Flug VS43. Es gelang nicht, sie landeten nur mit vier statt fünf Fahrwerken, wie ein Video zeigt.

Schräg auf der Piste aufgesetzt: Flug VS43 landet in Gatwick. (Youtube)

Bei der Notlandung einer Boeing 747 auf dem Londoner Flughafen Gatwick sind am Montag mehrere Passagiere leicht verletzt worden. Der Jumbojet war nach Angaben der Fluggesellschaft Virgin Atlantic gegen Mittag mit 462 Menschen an Bord in Gatwick Richtung Las Vegas gestartet. Weil es ein «technisches Problem» an einem Fahrwerk gab, kehrte der Pilot aber schon nach kurzer Zeit wieder um. Vor der Notlandung kreiste die Maschine noch mehrere Stunden über Südengland, um Treibstoff zu verbrennen.

Wie Augenzeugen am Boden und später auch Passagiere berichteten, hätten die Piloten versucht, durch «Schütteln» der Maschine das verklemmte Fahrwerk zu lösen. Offensichtlich erfolglos.

«Einige haben geweint»

Bei der Landung waren nur vier der fünf Fahrwerke ausgefahren, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Ein Sprecher der britischen Piloten-Gewerkschaft sagte später, genau für solche Situationen würde die Crew immer wieder üben.

Passagiere berichteten später, viele Menschen an Bord hätten Angst gehabt. «Viele haben sich Sorgen gemacht, einige haben geweint», erzählte der Passagier Dan Crane. Nach Angaben eines Flughafensprechers konnten die Passagiere das Flugzeug über Treppen verlassen. Es seien nur einige «leichte Verletzungen» gemeldet worden.

Die Notlandung legte den Flughafen, der nur eine Start- und Landebahn hat, kurzzeitig lahm. Wie der Sprecher sagte, konnten in Gatwick zwischenzeitlich keine anderen Maschinen starten und landen.

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