Zum Hauptinhalt springen

Gemütlich mit Kerzen unter dem Gesäss

Wer seine Wohnung mit neuen Ideen beleben möchte, dürfte dieser Tage an einer Messe in Bern fündig werden – und angesicht mancher Innovationen auch ins Staunen geraten.

Seit Donnerstag ist die Messe für Wohnkultur und Bauideen – kurz «wohn-raum» genannt – geöffnet. Unter den zahlreichen Ideen und Innovationen wie Sprudelplanschbecken oder Feuerschalen fallen manche besonders auf – zum Beispiel durch den Einsatz altbekannter Gegenstände, die in jedem Haushalt zu finden sind.

Um Menschen in kalten Wintermonaten eine warme Rückseite zu verschaffen, griff einer der Aussteller nicht etwa zum klassischen Heizkissen, sondern zu Rechaudkerzen. Vier davon unter dem Sitz eines Stuhls aus Aluminium, so erläuterte Designer Samuel Blattner – und fertig ist eine neue Art der Erwärmung, die freilich nur eine Kerzenlänge vorhält.

Kleine Hocker – noch kleinere Gitarren

Daneben präsentierten hoffnungsvolle Nachwuchsdesigner Ideen, mit denen sich in engen Grossstadtwohnungen Platz sparen lässt. Zum Beispiel einen kleinen, cremefarbenen Beistelltisch, aus dem sich mit wenigen Handgriffen ein Hocker herausziehen lässt – ein Möbel, das bei der Vorführung durch den Designer allerdings einen wenig komfortablen Eindruck hinterliess.

Auch die «Monday Morning Foldable Guitar» hinterliess einen zwiespältigen Eindruck. Zwar liess sie sich tatsächlich aus zwei zusammenklappbaren Corpus-Hälften, Hals und dem Saitenstrang rasch zu einem Instrument montieren, das einen kleineren Gitarrenkoffer nötig macht. Doch einen Soundcheck vor laufender Kamera blieb der Erfinder schuldig – vielleicht aus guten Gründen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch