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Eine Kaverne wie gemacht für James Bond

Tief im Berg, ganz hinten im Glarnerland, baut die Axpo für 2,1 Milliarden ihr neues Pumpspeicherwerk Linthal 2015. Die riesige Maschinenkaverne würde sich perfekt als Drehort für einen Actionfilm eignen.

Das neue Werk soll eine Pumpleistung und eine Turbinenleistung von je 1000 Megawatt aufweisen.
Das neue Werk soll eine Pumpleistung und eine Turbinenleistung von je 1000 Megawatt aufweisen.
Keystone
Ein neues, unterirdisch angelegtes Pumpspeicherwerk soll Wasser aus dem Limmernsee in den 630 Meter höher gelegenen Muttsee zurückpumpen und bei Bedarf wieder zur Stromproduktion nutzen. (26. September 2013)
Ein neues, unterirdisch angelegtes Pumpspeicherwerk soll Wasser aus dem Limmernsee in den 630 Meter höher gelegenen Muttsee zurückpumpen und bei Bedarf wieder zur Stromproduktion nutzen. (26. September 2013)
Keystone
Die Grossbaustelle des Ausbauprojektes Linthal 2015 des Kraftwerks Linth-Limmern (KLL). (26. September 2013)
Die Grossbaustelle des Ausbauprojektes Linthal 2015 des Kraftwerks Linth-Limmern (KLL). (26. September 2013)
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Das gibt es selten: dass man neben einem Konzernchef auf der Ladebrücke eines Geländewagens sitzt, durch einen schwach beleuchteten, endlos langen Stollen rüttelt und irgendwann bei der philosophischen Frage landet, wie und warum der Strom denn eigentlich aus der Steckdose kommt.

Axpo-Chef Heinz Karrer hatte ein Dutzend Medienleute auf eine Exkursion in die Glarner Berge eingeladen, wo die Arbeiten am neuen Pumpspeicherwerk ins fünfte Jahr gehen. Die zuerst sachliche, dann muntere Konversation verkürzt die Fahrt von der Seilbahn­station Kalktrittli tief ins Bergesinnere auf angenehme Weise. Umso knalliger dann der Effekt urplötzlich in der gigantischen Maschinenkaverne steht, dem Herzstück der komplexen Anlage.

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