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Ein Sarkophag für 100 Jahre

Die neue Schutzhülle für den Unglücksreaktor in Tschernobyl gilt als teuerste Variante. Dafür soll sie aber einiges gewährleisten.

Gewaltige Dimensionen: Die fertige Schutzhülle wird aus zwei Metallbogensystemen bestehen und dann über den alten Sarkophag (rechts) geschoben.
Gewaltige Dimensionen: Die fertige Schutzhülle wird aus zwei Metallbogensystemen bestehen und dann über den alten Sarkophag (rechts) geschoben.
William Daniels/The New York Times
Eine Luftaufnahme des am 26. April 1986 zerstörten Reaktor 4 in Tschernobyl. (April 1986)
Eine Luftaufnahme des am 26. April 1986 zerstörten Reaktor 4 in Tschernobyl. (April 1986)
Vladimir Repik, AFP
Der zukünftige Sarkophag aus der Ferne: Anfang April stellte ein französisches Baukonsortium zwei Teilbögen der neuen Schutzhülle fertig. (3. April 2014)
Der zukünftige Sarkophag aus der Ferne: Anfang April stellte ein französisches Baukonsortium zwei Teilbögen der neuen Schutzhülle fertig. (3. April 2014)
Anatoliy Stepanov, AFP
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Es war kaum der Rede wert. Es gab nur einige wenige Meldungen und eine prompte Entwarnung. Die Verantwortlichen des stillgelegten Kernkraftwerks Tschernobyl versicherten, es sei keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Was war passiert? Ein Teil des Dachs über der Maschinenhalle des 1986 explodierten Reaktors Nummer 4 war im Februar eingestürzt – etwa 50 Meter entfernt vom Beton-Sarkophag.

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