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E-Bolide fährt in Dübendorf Weltrekord

Am Steuer sass eine Pilotin, sie trieb das Stromauto in 1,785 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Was hinter dieser grossen Leistung der ETH steckt.

Ruedi Baumann
In 1,785 Sekunden von 0 auf 100 km/h: Die Studenten der ETH Zürich und der Hochschule Luzern bejubeln auf der Piste des Flughhafens Dübendorf die Rekordfahrt ihrer Elektro-Bolide.
In 1,785 Sekunden von 0 auf 100 km/h: Die Studenten der ETH Zürich und der Hochschule Luzern bejubeln auf der Piste des Flughhafens Dübendorf die Rekordfahrt ihrer Elektro-Bolide.
Dieter Seeger
Versuchsweise wurde auch der Heckflügel demontiert, um ein paar Kilos und etwas Luftwiderstand einzusparen.
Versuchsweise wurde auch der Heckflügel demontiert, um ein paar Kilos und etwas Luftwiderstand einzusparen.
Dieter Seeger
Die Maschinenbauingenieure können auf ihren Labtops bis zu 200 Datensätze pro Sekunde aus der Fahrzeugelektronik herauslesen und das Setup entsprechend einstellen.
Die Maschinenbauingenieure können auf ihren Labtops bis zu 200 Datensätze pro Sekunde aus der Fahrzeugelektronik herauslesen und das Setup entsprechend einstellen.
Dieter Seeger
Die zierliche Pilotin Gabriela Rafique studiert Psychologie und fährt privat auf einer Yamaha R1 1000 Töffrennen.
Die zierliche Pilotin Gabriela Rafique studiert Psychologie und fährt privat auf einer Yamaha R1 1000 Töffrennen.
Dieter Seeger
Das schnellste auf dem Markt erhältliche, seriengefertigte Auto: Der Bugatti Veyron 16.4 beschleunigt in 2,5 Sekunden auf Tempo 100, erreicht über 400 Kmh, kostet aber gegen drei Millionen Franken.
Das schnellste auf dem Markt erhältliche, seriengefertigte Auto: Der Bugatti Veyron 16.4 beschleunigt in 2,5 Sekunden auf Tempo 100, erreicht über 400 Kmh, kostet aber gegen drei Millionen Franken.
Lucas Jackson, Reuters
Das schnellste Elektroauto der Welt: Die Killajoule hat auf dem Bonneville Racetrack, einem Salzsee bei Salt Lake City, 434 Kmh erreicht. Auf dem Bild posiert Eva Hakansson, die Fahrerin und Konstrukteurin. Die rote Zigarre allerdings beschleunigt nur mässig, weil sie auf maximalen Speed ausgelegt ist.
Das schnellste Elektroauto der Welt: Die Killajoule hat auf dem Bonneville Racetrack, einem Salzsee bei Salt Lake City, 434 Kmh erreicht. Auf dem Bild posiert Eva Hakansson, die Fahrerin und Konstrukteurin. Die rote Zigarre allerdings beschleunigt nur mässig, weil sie auf maximalen Speed ausgelegt ist.
BonnevilleStories.com
Das Killacycle, das weltschnellste Elektromotorrad, beschleunigt dank 560 PS in 1,1 Sekunden auf Tempo 100.
Das Killacycle, das weltschnellste Elektromotorrad, beschleunigt dank 560 PS in 1,1 Sekunden auf Tempo 100.
PD
Besser als alle grossen Autos beschleunigen die kleinen Carrera-Slotcars, allerdings nicht die modellgetreuen Nachbauten, sondern ultraflache und federleichte  Spezialanfertigungen.
Besser als alle grossen Autos beschleunigen die kleinen Carrera-Slotcars, allerdings nicht die modellgetreuen Nachbauten, sondern ultraflache und federleichte Spezialanfertigungen.
Balono/iStock
Die bis 8000 PS starken Top Fuel Dragster werden mit einer Mischung aus 90 % Nitromethan und 10 % Methanol betrieben. Sie erreichen Tempo 100 in etwa 0,4 Sekunden und beschleunigen bis über 500 Kmh.
Die bis 8000 PS starken Top Fuel Dragster werden mit einer Mischung aus 90 % Nitromethan und 10 % Methanol betrieben. Sie erreichen Tempo 100 in etwa 0,4 Sekunden und beschleunigen bis über 500 Kmh.
RacersEdgePhotography-Ken Sklute, Keystone
Der ETH-Racer Grimsel schlägt sogar einen Eurofighter, aber bloss auf den ersten paar Metern an Land. 2,4 Sekunden braucht dieses Kampfflugzeug bis Tempo 100.
Der ETH-Racer Grimsel schlägt sogar einen Eurofighter, aber bloss auf den ersten paar Metern an Land. 2,4 Sekunden braucht dieses Kampfflugzeug bis Tempo 100.
Dominic Ebenbichler, Reuters
Das schnellste und stärkste Serienbike: Die 175 PS starke Suzuki Hayabusa braucht 2,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100.
Das schnellste und stärkste Serienbike: Die 175 PS starke Suzuki Hayabusa braucht 2,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100.
Danny Clark/flickr
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200 PS stark, bloss 168 Kilo schwer, vier Elektromotörchen in den Radnaben und jede Menge Elektronik: Das waren die Voraussetzungen, als der Racer Grimsel heute um 13 Uhr auf der Piste des Flughafens Dübendorf an den Start ging. Zu schlagen galt es den Weltrekord, eine Zeit von 2,15 Sekunden. So lange hatte ein Team der holländischen Universität Delft Anfang Oktober gebraucht, um mit einem selbst gebauten Elektroflitzer auf Tempo 100 zu beschleunigen.

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