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Die «überdimensionale Zigarre» taucht ab

Es kann Unterwasseraufnahmen machen, Metall von Stein unterscheiden und bis zu 20 Stunden am Stück eingesetzt werden: Das Mini-U-Boot Bluefin-21 soll nach Trümmern von MH 370 suchen.

Nach der vergeblichen Suche nach Bruchstücken des verschwundenen Malaysia-Airlines-Flugzeugs an der Wasseroberfläche setzen die Experten jetzt ein unbemanntes U-Boot ein. Das Unterwasserfahrzeug Bluefin-21 des US-Herstellers Bluefin Robotics kann bis auf 4500 Meter tief tauchen.

Das gelbe Gerät gleicht einem Torpedo, oder einer überdimensionalen Zigarre: Es ist fünf Meter lang und hat einen Durchmesser von etwa 53 Zentimetern. Es wiegt rund 750 Kilogramm und fährt mit einer Geschwindigkeit von etwa acht Kilometern in der Stunde. Es ist mit Seitensichtsonar ausgestattet und kann Metall von Sand und Stein unterscheiden. Eine Kamera kann Unterwasseraufnahmen machen.

Für Suchaktionen und archäologische Studien

Das U-Boot ist batteriegetrieben und kann Einsätze von mehr als 20 Stunden leisten. Es braucht zwei Stunden zum Abtauchen und kann dann 16 Stunden lang ein Gebiet am Meeresboden von achtmal fünf Kilometern absuchen. Es dauert vier Stunden, um die gesammelten Daten herunterzuladen und die Batterien aufzuladen oder auszuwechseln.

Geräte wie das Bluefin-21 werden etwa bei archäologischen Studien unter Wasser eingesetzt, zum Aufspüren von Minen, zur Bodenerfassung bei der Planung von Offshore-Projekten und bei Suchaktionen.

SDA/fko

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