Die Kathedrale des Fussballs

Das Londoner Stadion ist ein Wunderwerk der Architektur – ein Fussballtempel der Superlative.

  • loading indicator
Sebastian Rieder@RiederSebastian

Der brasilianische Weltfussballer Pelé sagte einst: «Das Wembley ist die Kirche des Fussballs. Es ist die Hauptstadt des Fussballs und es ist das Herz des Fussballs.» Das war noch vor dem Abriss des alten Stadions 2002. Geblieben ist die Symbolkraft, neu ist die Ausstrahlung der Architektur und der Akustik.

Die Wirkung auf die Sinne ist unverwechselbar. Man muss den Kopf schon stark in den Nacken legen, um die ganze Grösse des gigantischen Baus auf einen Blick zu erfassen. 315 Meter lang und ebenso breit, versehen mit einem riesigen Bogen, der 133 Meter über dem Rasen das 700 Tonnen schwere Dach hält und das Wembley zu einer architektonischen Perle macht.

1,2 Milliarden Euro teuer

Fünf Jahre dauerte der Bau der teuersten Arena der Welt, mit 90'000 Sitzplätzen ist es nur knapp hinter dem Camp Nou in Barcelona das zweitgrösste Fussballstadion Europas. Die Baukosten von 1,2 Milliarden Euro haben einen Tempel der Superlative hervorgebracht.

Besonderes Augenmerk legten die Architekten auf die Akustik in der Arena. So sind die Fenster der VIP-Logen jeweils im Zickzack um fünf Grad geneigt und garantieren eine breit gefächerte Streuung des Widerhalls – Gänsehaut ist garantiert. «Die Akustik ist einfach überragend», sagt Gökhan Inler.

Inler erinnert sich an 2011

Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft erinnert sich an das 2:2 gegen England 2011, als die rund 9000 angereisten Schweizer Fans mit Kuhglocken und Trompeten den Schlachtgesängen der heimischen Fans erstaunlich gut Paroli boten. «Das war eine einmalige Stimmung», sagt Inler.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt