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Die besten Erfindungen des Jahres

Alljährlich kürt das «Time Magazine» die 50 originellsten Erfindungen – in Kategorien wie Roboter, Luftfahrt und Umwelt. Zu den diesjährigen Gewinnern zählt auch der Teilchenbeschleuniger LHC.

Der Teilchenbeschleuniger LHC am Cern: Das «Time Magazine» lobt den Nutzen der gigantischen Maschine, um Fragen nach dem Ursprung unseres Universums und seinen Dimensionen zu beantworten. Im Bild der Atlas-Detektor während der Bauphase.
Der Teilchenbeschleuniger LHC am Cern: Das «Time Magazine» lobt den Nutzen der gigantischen Maschine, um Fragen nach dem Ursprung unseres Universums und seinen Dimensionen zu beantworten. Im Bild der Atlas-Detektor während der Bauphase.
Keystone
Der «Svalbard Global Seed Vault»: In der Kälte der Insel Spitzbergen ruhen mehr als 260'000 Samen-Muster aus aller Welt – als Sicherheitsreserve für ernste Notfälle. Im vergangenen Februar wurde er im Beisein zahlreicher Journalisten eingeweiht.
Der «Svalbard Global Seed Vault»: In der Kälte der Insel Spitzbergen ruhen mehr als 260'000 Samen-Muster aus aller Welt – als Sicherheitsreserve für ernste Notfälle. Im vergangenen Februar wurde er im Beisein zahlreicher Journalisten eingeweiht.
Keystone
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Die erste Erfindung, die das amerikanische «Time Magazine» auf seiner Website kürt, stammt aus dem medizinischen Bereich: ein 400-Dollar-Paket «23andMe», benannt nach der Anzahl menschlicher Chromosomenpaare, für einen DNA-Test, mit dem sich das eigene Risiko für mehr als 90 Merkmale abschätzen lässt, zum Beispiel an Parkinson zu erkranken oder eine Glatze zu bekommen.

Mondsonde, Samenbank, Hightech-Handprothese

In der Folge präsentiert das Magazin die weiteren Ideen, die es für die originellsten und besten Erfindungen hält. Darunter den Lunar Reconnaissance Orbiter der Nasa (Nr. 3), der im kommenden Februar seine Mondreise beginnen soll und ein Sicherheits-Archivgebäude für Getreidesamen im norwegischen Spitzbergen (Nr. 6), in der zahlreiche Länder ihre Samen lagern – als Sicherheit für den Fall einer Naturkatastrophe.

Unter den Hightech-Erfindungen hat die Jury auch die erste bionische Hand beeinduckt, die kommerziell erhältlich ist (Nr. 14). Entwickelt von der britischen Firma Touch Bionics, treibt jeden Finger dieser «Prothese» ein eigener Motor an. Dank ausgefeilter Gelenktechnik kann sie eine Kaffeetasse halten, und ein spezieller Griff erlaubt es sogar, flache Objekte wie eine CD zu fassen. Die Befehle zur Steuerung «lesen» Sensoren als myoelektrische Signale von den Armmuskeln ab.

Teilchenbeschleuniger am Cern ausgezeichnet

Auch die Schweiz findet lobende Erwähnung, nämlich für den Teilchenbeschleuniger LHC am Cern (Nr. 5), der im vergangenen September in Arbeit in Betrieb ging. Das «Time Magazine» lobt den Nutzen der gigantischen Maschine, um die Fragen zu beantworten, warum es Masse gibt und ob im Universum weitere Dimensionen existieren. Dass sich die Arbeiten wegen Reparaturen schadhafter Bauteile nun bis zum Frühjahr verzögern werden, kümmert die Jury nicht: «Wenn es ein paar Monate länger dauert, um diese Fragen zu beantworten – na und?»

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