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Dämpfer für die Energiewende

Der Bund korrigiert das Ausbaupotenzial der Wasserkraft nach unten. Immer klarer zeigt sich: Die Energiestrategie 2050 steht und fällt mit der Fotovoltaik.

Gornersee unterhalb des Monte Rosa: Von den Berechnungen ausgeklammert sind die noch ungenutzten Gletscherseen. Foto: Alamy Stock Photo

Gornersee unterhalb des Monte Rosa: Von den Berechnungen ausgeklammert sind die noch ungenutzten Gletscherseen. Foto: Alamy Stock Photo

Stefan Häne@stefan_haene
Martin Läubli@tagesanzeiger

Die Wasserkraft ist das Rückgrat der Schweizer Stromversorgung. Sie hat letztes Jahr gut 37 Terawattstunden Strom geliefert, das sind etwa 55 Prozent der inländischen Stromproduktion. Der Bund will diese erneuerbare Energiequelle ausbauen. Das ist eines der Ziele der Energiestrategie 2050, die das Stimmvolk 2017 gutgeheissen hat und die den Atomausstieg vorsieht. Die Wasserkraft soll dazu beitragen, den mittelfristig wegfallenden Atomstrom zu ersetzen. Letztes Jahr produzierten die fünf Atommeiler 24 Terawattstunden.

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