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Ab ins Meer mit dem Atommüll?

Japans Regierung erwägt, von 2022 an kontaminiertes Wasser aus der Reaktorruine Fukushima Daiichi in den Pazifik zu leiten.

Japan 2016: In der Stadt Namie bewacht ein Sicherheitsbeamter eine gesperrte Strasse, die nach Fukushima führt. Foto: Kimimasa Mayama (EPA, Keystone)
Japan 2016: In der Stadt Namie bewacht ein Sicherheitsbeamter eine gesperrte Strasse, die nach Fukushima führt. Foto: Kimimasa Mayama (EPA, Keystone)

Die Frage war zu erwarten: Wo soll das verstrahlte Wasser hin? Kenji Abe weiss, er muss jetzt seine ganze Redekunst aufbringen, damit sein Arbeitgeber gut aussieht. Beim Kraftwerksbetreiber Tepco ist Abe so etwas wie die Stimme der Krisenbewältigung. Er ist der Sprecher jener Einheit, die nach dem verheerenden Tsunami vom 11. März 2011 das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi an der Ostküste Japans reinigen und zurückbauen soll. Ständig muss er Tepcos Leistungen rund um die drei geschmolzenen Reaktorkerne erklären, ohne die Probleme kleinzureden.

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