Gefahr von tödlichem Gedränge an Street-Parade

Hintergrund

Ab einer gewissen Menschendichte wird es gefährlich. ETH-Professor Dirk Helbing zweifelt jedoch, dass bei der Duisburger Love-Parade eine Massenpanik den Tod von 21 Menschen verursacht hat.

Hunderttausende von Technofans tanzten an der letztjährigen Street-Parade rund um das Zürcher Seebecken: Die Quaibrücke zwischen Bellevue und Bürkliplatz bildet jeweils ein heikles Nadelöhr.

(Bild: Keystone)

Menschenmassen sind gefährlich. Drängen sich zu viele Menschen auf demselben Quadratmeter, werden einzelne zertrampelt oder im Stehen erdrückt. Wer ein Open-Air oder Stadtfest veranstalten will, muss Fluchtwege einplanen, die Menschenballungen früh auflösen können. Die Auflagen sind hoch. An der Love-Parade in Duisburg starben am 24. Juli 2010 dennoch 21 Menschen. Über 500 wurden verletzt. Wie konnte das geschehen?

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